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Live-Tournee 2012:
Abuab Al Andalus
Entstanden ist das Al Andaluz Project durch
das Zusammentreffen der Band Estampie mit den spanischen und
marokkanischen Musikern von Aman Aman und L’Ham de Foc, die im
November 2005 ein Konzert in München gaben. Weitere Begegnung
der grenzüberschreitenden Formation folgten…
Das Licht von Sfarad:
Quiz zum spanischen Judentum
Quiz zur Tournee des Al Andalus Projects. Zu
gewinnen gibt es jeweils zwei Eintrittskarten zu den Konzerten
in Deutschland und Österreich…
Einladung zu Film und Baumpflanzung:
Zum 70. Geburtstag von Peter Finkelgruen
Zum 70. Geburtstag des Schriftstellers Peter
Finkelgruen wird am Samstag 03. März 2012, 15.00 Uhr im
EL-DE-Haus der Dokumentarfilm von Dietrich Schubert „Unterwegs
als sicherer Ort gezeigt…
Vierzig Jahre danach:
Überlebende des Olympiaattentats in München
Im September 1972 überfielen Mitglieder der
palästinensischen Terrorgruppe „Schwarzer September“ bei den
Olympischen Sommerspielen in München die israelische Mannschaft
im olympischen Dorf. Elf israelische Sportler und ein deutscher
Polizist verloren bei dem Attentat ihr Leben. Im Rahmen der
Dreharbeiten für einen Dokumentarfilm kamen nun Sportler, die
den Anschlag und die anschließende Geiselnahme überlebt haben,
in München zusammen und sprachen über ihre Erinnerungen...
Broschüre gibt Hilfestellungen für Vermieter
und Vermieterinnen:
Keine Räume für rassistische Politik
Immer wieder mieten sich extrem rechte
Organisationen in Gaststätten, Hotels oder Vereinsheimen von
Sport-, Schützen- oder Kleingartenvereinen ein. Die betroffenen
Vermieter stehen dann unfreiwillig vor der Wahl: Sie können
entscheiden, wem sie ihre Räume zur Nutzung überlassen und wem
nicht...
WJC:
Urteil gibt Anleitung für Holocaustleugnung
Führende Vertreter des Jüdischen
Weltkongresses (WJC), dem weltweiten Dachverband jüdischer
Gemeinden und Organisationen, haben sich entsetzt über eine
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts gezeigt, dem zufolge
die Leugnung des Holocaust in Deutschland dann straffrei bleiben
müsse, wenn sie „untrennbar mit Meinungsäußerungen verbunden“
sei (1BvR 461/08). Ein Urteil gegen einen 88-jährigen
Rechtsradikalen wurde vom Gericht aufgehoben…
"Wir nehmen die Entwicklung sehr ernst":
Bayern und seine Neo-Nazis
Erst die Entlarvung einer rechtsextremen
Terrorzelle in Thüringen, die für mindestens zehn politisch
motivierte, Ausländer-feindliche Morde verantwortlich ist,
scheint Bundes- und Landespolitiker aufgeschreckt zu haben –
auch die in Bayern...
Entschädigung:
Führe in Frieden
Zwei Gerichtsurteile aus den vergangenen Wochen
bringen NS-Opfer um ihr Recht auf Entschädigungen. Die
Vergangenheit der europäischen Führungsmacht Deutschland soll
endgültig zu den Akten gelegt werden…
Präsident Gauck:
Prediger der verrohenden Mittelschicht
Mit Christian Wulff hat sich die politische
Klasse eines lästig geworden kleinbürgerlichen korrupten
Aufsteigers entledigt, während die viel größeren Geschäftemacher
der Parteien weiter ungestört ihren Interessen nachgehen können…
Zwei Juden ermitteln in der oberbayerischen
Provinz:
Im Namen
des Kreuzes
Der dritte Fall für den Münchner
Privatdetektiv Anton Schwarz führt in den Sumpf des sexuellen
Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen…
Beate Klarsfeld:
"Ein kleiner aber bedeutender Weg"
Rede anlässlich der Verleihung des
Giesberts-Lewin-Preises der Kölnischen Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit…
Giesberts-Lewin-Preis:
Engagierter Kampf gegen das Vergessen
Laudatio des Vorsitzenden der Kölnischen
Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit, Prof. Dr.
Jürgen Wilhelm, auf Beate Klarsfeld am 08.12.2011...
Dieter Graumann zum Rücktritt des
Bundespräsidenten:
"Wulff hat Vielfalt als Bereicherung begriffen"
Mit „Respekt, Anerkennung und Bedauern“
reagierte der Präsident des Zentralrats der Juden in
Deutschland, Dr. Dieter Graumann, auf die Rücktrittserklärung
von Bundespräsident Christian Wulff vom heutigen Tage…
Mokum:
15
Jahre Amsterdam Klezmer Band
Die Amsterdam Klezmer Band feiert ihr
15-jähriges Jubiläum mit dem 1000sten Konzert der Band und dem
neuen Album „MOKUM“. „MOKUM“ ist das jiddische Wort für „Stadt“
und gleichzeitig der Spitzname für „Amsterdam“…
Sprache und Identität:
Lass
die fernen Orte zu dir kommen
Zu Aharon Appelfelds 80. Geburtstag erscheint sein
autobiographischer Roman "Der Mann, der nicht aufhörte zu
schlafen"…
Ausstellungs-Tipp München:
Painting to Remember
Sakrale Bauten waren immer dazu prädestiniert,
eine große Faszination auf die Menschen auszuüben. Mit ihren
gewaltigen Mauern, ihren hohen Kuppeln und kühnen Türmen
schlagen sie eine ideelle Brücke zwischen Himmel und Erde und
trotzen somit der Vergänglichkeit…
Ganz frisch:
Fernsehtipps für den langen Februar
Vom 16. bis 29. Februar 2012...
Architektin, Sozialistin, Freundin:
Hommage an die rote Karola
"Ein denkender Mensch, ein fühlender Mensch, ihm muss doch etwas
vorschweben. Er sieht die Entsetzlichkeiten des Lebens. Er
begnügt sich doch nicht damit, daß es ihm persönlich gut geht,
weil er eben das Elend kennt und weiß, daß es es gibt." Dieses
Eingangszitat von Karola Bloch leitet einen neuen Band über jene
Frau ein, die oft nur als Ehefrau des berühmeten Philosophen
Ernst Bloch wahrgenommen wurde…
Künstlerischen Zwiegespräch mit ganz erstaunlicher Botschaft:
ben-jakov-paintings
Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, 12. Februar 2012 um 18.00
Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum, 80331 München,
St.-Jakobs-Platz 18…
...
und, weiter im Takt?
Nieuws van de Mokum - AKB et al...
Fehlt
noch die passende Tanzmusik?...
Amsterdam Klezmer Band, Sohar, BBB u.a...
Zweite Anlaufstelle in der Region Stuttgart:
Rückkehr jüdischen Lebens nach Esslingen
Vor wenigen Tagen fand die notarielle Unterzeichnung des
Erbbauvertrages zur Übergabe der Immobilie der ehemaligen
Esslinger Synagoge von der Stadt Esslingen an die Israelitische
Religionsgemeinschaft Württembergs statt...
Chazak we Emaz – Stark und Mutig!:
Die
jüdische Nachkriegsgemeinde Passau
Es war ein sonniger Frühlingstag im Mai 1947: Ein langer
Demonstrationszug zieht durch die Altstadt von Passau. An der
Spitze marschiert ein Standartenträger mit einer blau-weißen
Fahne. In der Mitte prangt ein großer Davidstern, der von
hebräischen Schriftzeichen umrahmt ist. „Jüdische Gemeinde
Passau“ ist dort zu lesen. Die weit über hundert Juden erinnern
mit ihrem Aufzug an die Liquidation des jüdischen Ghettos der
polnischen Stadt Kielce und an die Ermordung der letzten 46
Kinder im Mai 1943...
Spitzbergen:
Gibt
es Eis in Oklahoma?
Der Frühling kam früh – für Hagen und seinen Sohn Halvard zu
früh. So blieb ihnen nicht viel Zeit nach der familiären
Trennung wieder zueinander zu finden…
Religions-Check:
Was passiert nach dem Tod?
Rabbiner Andrew Steiman, dessen Tätigkeitsfeld in der
Budge-Stiftung in Frankfurt liegt, beantwortete diese Frage als
Vertreter des Judentums…
Ralph Giordano:
Mein politisches Testament
Nichts hat so heftig an den mir von den Nazis injizierten
Fluchtinstinkt appelliert wie die stellenweise bis an den Rand
der Konspiration operierende Defensive der Schutz- und
Sicherheitsorgane gegenüber der akuten braunen Gefahr. Ich
fürchte mich, eingestandenermaßen! Aber nicht vor der braunen
Pest, die sich da mitten unter uns mit sozialen Fäden geradezu
wohnlich einrichten konnte, sondern vor der staatlichen und
politischen Indifferenz ihr gegenüber. Davor fürchte ich mich...
Salomon Hugo Lieben:
"Jesuiten" im Jüdischen Lexikon von 1927
Nachdem sich unter unseren Lesern eine
Diskussion zum Christentum entsponnen hat, bei der auch einige
Fragen zu den Jesuiten laut wurden, möchten wir an dieser Stelle
den entsprechenden Eintrag aus dem Jüdischen Lexikon
wiedergeben. Gleichzeitig ist dies eine kleine und verdiente
Reminiszenz an einen leider vergessenen Historiker und Lehrer
aus dem alten Prag…
Willy Cohn:
Dominikaner und Franziskaner in Lexikoneinträgen
Mit drei Einträgen aus dem Jüdischen Lexikon
von 1927 soll an den Lehrer und Historiker Willy Cohn
(1888-1941) erinnert werden. Der anerkannte Spezialist für
mittelalterliche Geschichte sowie Biograf sozialistischer
Vordenker war nicht nur der Lehrer von u.a. Walter Laqueur,
sondern hat als Chronist die deutsche Schreckensherrschaft über
Juden in Tagebuchform festgehalten. Cohns Schicksal steht
exemplarisch für das zahlreicher hoch gebildeter deutscher Juden
seiner Generation…
Für Faschings-Muffel:
Fernsehtipps für Februar
Vom 01. bis 15. Februar 2012...
Dresden:
Zwischen Coventry und Leningrad
Zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens werden
Neonazis auch diesmal einen Fackelmarsch abhalten. Auf eine
zusätzliche Großdemonstration scheint die Szene jedoch zu
verzichten. Die Auseinandersetzung mit dem deutschen
Opfermythos wird indessen vernachlässigt…
Köln:
Israelischer Filmabend
Am Mittwoch, 1. Februar 2012, 20.00 Uhr, wird
in der Filmpalette Köln der israelische Film "Hachov" ("The Debt",
"Die Schuld"), OmeU, gezeigt…
Neugründung:
Torat Hakalkala
Ende vergangenen Jahres wurde in Frankfurt
der Verein "Torat Hakalkala – Verein zur Förderung angewandter
jüdischer Wirtschafts- und Sozialethik" gegründet. Torat
Hakalkala (Hebräisch für "Wirtschaftlehre" oder "Wirtschaftstora")
will eine jüdische Perspektive auf wirtschaftspolitische
Herausforderungen von heute formulieren und Stellung zu
aktuellen Entwicklungen und Tendenzen beziehen…
Antisemitismus:
Die Statistik von den traurigen Witzen
Problematisch bei der ganzen Geschichte sind
aber eigentlich nicht die Zahlen, sondern das, was hinter diesen
Zahlen steht. Die Leute und ihre Einstellungen. Und nein, ich
meine gerade nicht die offensiven Antisemiten, die ganz bewusst
Juden hassen und das auch sagen. Und nein, ich rede auch nicht
von erzkonservativen Akademikern, die ihren Judenhass in einem
religiösen oder historischen Kontext verschleiern, und ich rede
auch nicht von einigen hyperlinken Palästinafreunden, die ihren
Judenhass in Israelkritik verkleiden. Ich rede von Otto
Normalbürger...
Reinschauen lohnt sich:
Das Leben im Kibbuz
Rahmenprogamm zur Ausstellung “Kibbuz
und Bauhaus – Pioniere des Kollektivs” mit Lesungen, Vorträgen,
Führungen und einem israelischen Abend…
Aktion für haGalil-Leser:
Jewrhythmics in Concert
Musik-Fans aufgepasst. Für die
Jewrhythmics – Album Release Shows gibt es für haGalil – Leser
eine tolle Aktion: 2 für 1!
1 Karte zahlen, 2 kommen ins Konzert...
Zum 27. Januar:
Wunschzettel
OK. Ich gebs zu. Der Holocaustgedenktag ist kein Wunschkonzert.
Aber das kann man ja mal kurz ignorieren. Wünschen darf man
Ungeschminkt:
Warum ich nicht stolz bin, Bayer zu sein
Von Kindesbeinen an wird einem/einer in Bayern eingeredet, stolz
auf seinen Freistaat Bayern bzw. auf das ehemalige Königreich
Bayern sein zu müssen. Im Elternhaus, im Kindergarten, in der
Schule, ja, sogar noch im Institut an der Universität und am
Arbeitsplatz wird er gepflegt, der bayerische Gemeinschaftssinn,
der bayerische Regionalpatriotismus, das, was viele immer noch
„reine und unverstellte Heimatliebe“ nennen, ohne weiter drüber
nachzudenken…
Expertenbericht:
Ein Fünftel der Deutschen ist antisemitisch eingestellt
Laut dem Bericht besitzt der Islamismus inzwischen ein
erhebliches Gefahrenpotential und fördert die Radikalisierung
arabisch- und türkischstämmiger Jugendlicher. Antisemitische
Argumentationsmuster würden dazu dienen, das Existenzrecht
Israels infrage zu stellen. Der Rechtsextremismus sei jedoch
weiterhin der wichtigste Mittler antisemitischer Inhalte, so die
Experten...
Grundwissen:
Christlicher Antijudaismus
Die erste antijüdische Politik setzte im 4.
Jahrhundert n. Chr. in Rom ein. Das Christentum hatte unter der
Herrschaft Kaiser Konstantins (324 – 337) zunehmend an Einfluß
gewonnen, um schließlich zur Staatsreligion zu werden und die
Christianisierung in weiten Teilen Europas einzuleiten. Seit
dieser Zeit machte der Staat Kirchenpolitik. Juden waren
vielfach die einzige Minderheit, die demgegenüber auf ihrer
eigenen Religion beharrte…
Horst-Eberhard Richter:
Psychoanalyse und Politik
Vor vier Wochen ist der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter
im Alter von 88 Jahren verstorben. Er galt als der Vertreter der
Friedensbewegung; zugleich war er der Begründer einer
psychoanalytischen Familientherapie. Sein Gießener Schüler und
Kollege Hans-Jürgen Wirth hat in einem mit "Psychotherapeut der
Nation" betitelten Nachruf an dessen Wirken erinnert.
Nachfolgend stellen wir Horst-Eberhard Richters 1999
erschienenes Werk "Psychoanalyse und Politik. Zur
Geschichte der politischen Psychoanalyse" vor…
TLV - FFM - MUC - BLN:
Jewrhythmics
„Yiddish is dead? Long live Yiddish!” schreiben Jewrhythmics im
Manifest zu ihrem Debütalbum. Die vermeintlich tote Sprache
erlebt seit Ende des 20.Jahrhunderts vor allem außerhalb Israels
wieder eine erstaunliche Renaissance. Ähnlich ergeht es der
Disco-Musik – jenem leicht tanzbaren Genre, dem schon so viele
Male das Ende vorausgesagt wurde. Doch es erweist sich auch
heute noch als extrem widerstandsfähig und wird in immer neuen
Metamorphosen wiedererweckt…
Kontinuität:
Wieviel jüdische Ethik?
Seit Ende letzten Jahres kommen wir regelmäßig zusammen: Eine
Gruppe jüdischer Pädagogen trifft sich auf Initiative des
American Jewish Comittee (AJC) in Berlin und fragt, wie sich die
jüdische Ethik im Unterricht am Besten vermitteln lässt. Aus den
luftdurchfluteten Räumen über Berlin Mitte am Leipziger Platz
sieht man einiges klarer. Und so wird auch klar, dass man bei
dieser Frage zweierlei unterscheiden muss: Einerseits geht es
darum, wie wir den jüdischen Schülern die Inhalte ihrer eigenen
Tradition schmackhaft machen. Andererseits fragen wir uns, wie
und wieviel Judentum ihre nichtjüdischen Mitschüler im
allgemeinen Ethikunterricht brauchen…
Medinat Weimar:
"Thüringen braucht uns!"
Das von dem israelischen Künstler Ronen Eidelman initiierte
Projekt "Medinat Weimar" versteht sich als eine Bewegung zur
Gründung eines jüdischen Staates in Thüringen und möchte
Lösungen für politische Konflikte und Probleme in Israel und in
Thüringen bieten. Eidelman, der in New York geboren wurde, in
Weimar studierte und zurzeit in Jaffa lebt, hat bereits mehrere
Projektbüros in Museen eröffnet…
12. bis 24. Januar 2012:
3. Jüdische Filmtage in München
Zum Programm gehören dokumentarische Porträts über Scholem
Alejchem und Amos Oz, sowie drei Spielfilme, einmal über die
Pionierzeit in Eretz Israel („Gei Oni“), zum anderen die
spannungsreiche Begegnung zweier Emigranten, eines
russisch-jüdischen Veteranen und eines palästinensischen
Jugendlichen in Berlin („Kaddisch für einen Freund“). Hinzu
kommt ein Musikfilm voller subtiler Heiterkeit („Das Konzert“) –
und ein humoristisches Solo von Yaakov Bodo, einem der
bekanntesten jiddisch-sprachigen Schauspieler und Comedians...
Yaacov Hadas-Handelsman:
Neuer israelischer Botschafter in Berlin
Yaacov Hadas-Handelsman, 55, wird neuer
Botschafter des Staates Israel in der Bundesrepublik
Deutschland. Das hat am Dienstag der Oberste Ernennungsausschuss
des Außenministeriums in Jerusalem entschieden. Die Ernennung
muss noch von der israelischen Regierung bestätigt werden…
Das Erbe der kommenden Generationen:
L’Chaim!
Ein ganz besonderes Filmprojekt braucht Unterstützung. Es ist
die Geschichte von Chaim Lubelski, der eine Karriere als
Schachspieler und erfolgreicher Geschäftsmann in New York
aufgab, um sich um seine Mutter, eine Holocaust-Überlebende, zu
kümmern…
Psychotherapeut der Nation:
Zum
Tode von Horst-Eberhard Richter (1923–2011)
Horst-Eberhard Richter war nicht nur der Mahner, der
gesellschaftliche Missstände anprangert, sondern auch der
Verkünder des Prinzips Hoffnung, der konkrete Modelle entwirft,
wie etwas zum Besseren gewendet werden kann. Es ist diese
besondere Kombination von mahnender Kritik und hoffnungsvollem
Optimismus, die seinen Botschaften bei so vielen Menschen so
große Resonanz beschert hat...
Berühmter Judaist war nach 1945 Vorsitzender der jüdischen
Gemeinde:
Als im fränkischen Weißenburg ein Rabbiner lehrte
Weißenburg, eine kleine Stadt im westlichen Mittelfranken,
beherbergt seit etwa einem halben Jahrtausend keine Juden mehr.
Eine Synagoge sowie eine Mikwe lassen sich bis etwa 1520
nachweisen. Wohin die Menschen danach gingen und was mit den
Gebäuden geschah, darüber geben die Chroniken keine Auskunft.
Jedoch siedelten sich nach 1945 für einige Jahre bis zu 100
Juden in der Stadt an und gründeten eine Gemeinde. Vorsitzender
und das spirituelle Oberhaupt war der bedeutende Rabbiner
Jechiel Jakob Weinberg...
Köln-Tipp:
Ein Sommer in Haifa
Am Mittwoch, 4. Januar 2012, 20.00 Uhr wird in der Filmpalette
Köln wieder ein israelischer Film gezeigt…
Eine jüdische Miniatur zum großen Architekten Erich Mendelsohn:
"Bauen
ist Glückseligkeit"
Im vergangenen Sommer habe ich zum ersten Mal den Einsteinturm
gesehen. Die Erwartungen auf das berühmte Gebäude, das als das
expressionistisches Bauwerk schlechthin gilt, waren groß – und
wurden nicht enttäuscht. Tief drin im Wissenschaftspark auf dem
Telegrafenberg in Potsdam steht der kleine weiße Turm als ob es
von einem anderen Stern gekommen wäre. Es nimmt seine Besucher
durch seine schlichte Besonderheit ganz gefangen und hat seinen
Architekten zu Recht berühmt gemacht...
Read the World:
Wir, der Kongo, die Weihnachtszeit und das Glück
Und da war es wieder. Das Fest der Liebe und des
Gebens. Alle Jahre erinnern wir uns dann wehmütig und
automatisch der Bedürftigen, der Ausgebeuteten, der Hungernden,
der Vergewaltigten und der Abgeschlachteten...
Auf ein Neues:
Fernsehtipps fürs neue Jahr
Vom 01. bis 15. Januar 2012… |
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Nachgefragt:
Was
wurde eigentlich aus dem Gesetz zur “Heroinvergabe”
Wie sieht Deutschland in fünf bis zehn
Jahren aus? Wie wollen wir gegen Ende des Jahrzehnts leben? Diese Frage
diskutiert die Bundeskanzlerin seit Frühjahr 2011 mit über 120 Fachleuten aus
Wissenschaft und Praxis. Unter der Überschrift “Menschlich und erfolgreich.
Dialog über Deutschlands Zukunft” finden sich Anfragen, wie z.B. diese...
Zusammenhang:
CDS-Preise und Anteil
unselbständiger Männer
Der US-Hedgefondsmanager Boaz Weinstein liefert eine kuriose Erklärung für die
Ursachen der Euro-Schuldenkrise: Je mehr Männer in einem Land noch im “Hotel
Mama” lebten, desto höher waren die Preise für Credit Default Swaps (CDS)…
Gelotophobie:
Angst vor Verspottung und Diskriminierung
Rund sieben Prozent der Österreicher
leiden unter Gelotophobie. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, bei der
Betroffene Angst davor haben, ausgelacht zu werden. Vor allem Jugendliche, die
sich fürchten, in der Schule von...
Rudolf Ekstein Themenschwerpunkt
"Ich bin’s, der Rudi aus Los Angeles":
Zum 100.
Geburtstag von Rudolf Ekstein (9.2.1912 – 18.3.2005)
Ein typische Bemerkung für Rudolf Ekstein, diesen
liebenswert-optimistischen Pionier der Psychoanalytischen Pädagogik. Mit diesen
Worten stellte sich Rudolf Ekstein dem damaligen österreichischen Bundeskanzler
Franz Vranizky vor, als er 1992 anlässlich des Wien-Ottokringer 1. Mai-Zugs auf
der Ehrentribüne Platz nahm. Damals war der ehemalige jüdische Flüchtling
bereits 80 Jahre alt, und immer noch reiste er regelmäßig, für gut zwei Monate,
als Gastprofessor und Supervisor von Los Angeles nach Wien und Salzburg,
gelegentlich auch in die Bundesrepublik. Ein Brückenschlag, biografisch,
historisch. Er verband, was für ihn zusammengehörig war, trotz aller
gegenteiligen Erfahrungen...
Rudolf Ekstein (1912 - 2005):
"Wiener mit
amerikanischem Pass"
Vor 70 Jahren, am 22.12.1938, floh der Wiener Psychoanalytiker
und Pädagoge Rudolf Ekstein in die USA...
Rudolf Ekstein (9.2.1912 – 18.3.2005):
Leben und Wirken des Pioniers der Psychoanalytischen Pädagogik
"Eine Vorbedingung eines guten Erziehers ist, dass er genügend über sich und
über das Kind weiß"...
Rudolf Ekstein:
Psychoanalytischer Pädagoge, Autismusforscher, Philosoph
Als ich im Jahre 1981 als junge Studentin Rudolf Ekstein im
Rahmen eines Seminars zur Kinderpsychotherapie an der Wiener Universität
kennenlernte, war ich beeindruckt von seiner psychoanalytischen Kompetenz und
von seinem offensichtlichen Einfühlungsvermögen in psychisch schwer kranke
Kinder, aber auch von seiner Fähigkeit, dieses therapeutische Wissen und Können
uns StudentInnen im Seminar auf eine sehr lebendige und „unakademische“ Art zu
vermitteln...
A Bridge Between Psychoanalytic Worlds:
A Dialogue
with Rudolf Ekstein
Originally what I wanted to do was to study psychology at the
University of Vienna. I wanted to be a psychologist and a philosopher. But it
was not very easy because the psychology that was taught at the University was
not really what I wanted because I knew there were streets right next to the
University where a completely different psychology was taught. I don’t know if
you know Vienna but I will describe it...
The Relationship and Debates:
Bruno
Bettelheim and Rudolf Ekstein
The relationship between Bruno Bettelheim (1903-1990) and Rudolf Ekstein
(1912-2005) evolved initially from a shared professional commitment to the
understanding and treatment of severely disturbed children and adolescents. On
an even deeper level, both were European intellectuals, strongly identified with
lay analysis, who were profoundly invested in ideas and in the transmission of
psychoanalytic forms of knowledge. The two had a joint fascination with the
psychology of fairy tales. They had distinct itineraries in the psychoanalytic
movement, starting in Vienna and continuing in America...
"Grenzen sind nicht nur Hindernisse":
Zum 100.
Geburtstag von Rudolf Ekstein
Grundsätze des „Brückenbauers“ in lebendiger Erinnerung und gelebtem Vermächtnis
im Rudolf Ekstein Zentrum…
Rudolf Ekstein:
Ein Eckstein
des Mosaiks?
Rudolf Ekstein – bis vor wenigen Jahren ein vollkommen
unbekannter Name für mich, ebenso das mit dem Namen verbundene Leben und Werk.
Seit 1999 bin ich als Lehrerin in Mosaikklassen Mitarbeiterin am Rudolf Ekstein
Zentrum – ein überregionales Sonderpädagogisches Zentrum für Integrative
Betreuungsformen in Wien…
Ein Gespräch zwischen Roland Kaufhold und Rolf Wagner:
Psychoanalytische Pädagogik
In der Nazizeit sind nahezu alle Psychoanalytischen Pädagogen
emigriert; die meisten von ihnen waren Juden. Diese Vertreibung hat dazu
geführt, dass der Begriff der Psychoanalytischen Pädagogik und die Erinnerung
daran, was diese repräsentiert, im deutschsprachigen Raum vollständig aus dem
kollektiven Gedächtnis ausgelöscht worden sind... |
Charisma ist eine Persönlichkeitsstörung:
Mangel an Teamfähigkeit und
Selbstzweifeln
Die “Gnadengabe” Charisma, landläufig als
wichtigstes Führungsattribut bezeichnet, ist streng soziologisch gesehen keine
positive Eigenschaft.…
Verursacher von Epilepsie gefunden:
Therapieresistenz geht auf
falschen Ansatzpunkt zurück
Nur zwei von drei Epilepsie-Patienten
sprechen auf verfügbare Medikamente gut an. Warum das restliche Drittel
resistent gegen die Therapie ist, zeigen Forscher der Charité...
Crystal Speed:
Tschechische
und deutsche Polizei machen mobil
Deutschland und Tschechien planen einen neuen Vertrag zur Zusammenarbeit der
Polizei in beiden Laendern. Das bisherige Polizeiabkommen stammt noch aus dem
Jahr 2000, als Tschechien noch nicht zum Schengen-Raum gehoerte…
Adolan / Methadone:
Entzugserscheinungen
Lets talk about Methadone withdrawal. Methadone withdrawal for the most part
looks like opiate withdrawal with a few differences. The first difference is
that Methadone withdrawal comes on a little later then opiate withdrawal....
Piraten und Urheberrecht:
Eine Übersicht
Die technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte, vor allem die digitale
Revolution und das Internet, bringt Veranderungen mit sich, die eine Anpassung
bestehender Gesetze und...
Revolution der Seele:
Die Geburt
der Psychoanalyse
Die Geschichte der Psychoanalyse wurde bisher hauptsächlich in
Form von idealisierenden Biografien ihres Begründers Sigmund
Freud erzählt. George Makari hingegen verbindet diese einzelnen
Stimmen zu einem vielschichtigen Panorama. Gestützt auf neues
Archivmaterial und zehn Jahre intensiver Forschung, lässt er die
Zeit von 1870 bis 1945 vor dem geistigen Auge des Lesers wieder
aufleben – von der Geburtsstunde der Psychoanalyse in Wien bis
zu ihrer Vertreibung aus Europa durch den Faschismus...
Biografie:
Anna
Halprin
Seit Ende der 1930er Jahre ist der Tanz ein wichtiges Element
der vielseitigen Karriere von Anna Halprin. Immer wieder hat sie
revolutionäre Richtungen für diese Kunstform entwickelt und
dabei andere Choreografen dazu inspiriert, den modernen Tanz in
neue Dimensionen zu führen...
Fatigue:
Müdigkeit nach Krebs
keine Seltenheit
Uni-Klinik für Rehabilitationsmedizin hat dazu ein Therapiekonzept entworfen,
das aus mehreren Bausteinen besteht. Die Therapie ist gleichzeitig eine Studie,
deren Ziel es ist, Standards für Diagnose und für Therapien zu erarbeiten. Die
Forscher wollen mit ihrem Konzept die Aufnahme der tumorbedingten Erschöpfung
als eigenständige Diagnose in die Internationale Klassifikation...
Geriatrie und Sucht:
Immer mehr
Ältere haben Alkoholproblem
Immer mehr ältere Menschen werden in London gegen Probleme mit dem Trinken von
Alkohol behandelt. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist es bei Menschen über
65 Jahren zu einem Anstieg von 163 Prozent bei...
BMS schluckt Inhibitex:
Hepatitis-C-Medikament im
Fokus
Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb übernimmt für 2,5 Mrd. Dollar (1,97
Mrd. Euro) den Mitbewerber Inhibitex. Das Unternehmen mit Sitz in New York
interessiert sich dabei vor allem für Inhibitex’ Medikament INX 189, ein
vielversprechender...
Vielversprechend:
Neuer
Impfstoff gegen Hepatitis C
Eine frühe klinische Studie eines Impfstoffes
gegen Hepatitis C hat laut Wissenschaftlern der University of
Oxford viel versprechende Ergebnisse erbracht. Die Entwicklung
eines Impfstoffes wurde dadurch erschwert, dass das Virus seine
Erscheinungsform ändert und damit schwer zu fassen ist...
Weizmann Institut:
Neue synthetische Moleküle gegen Autoimmunkrankheiten bei Mäusen
Bei Krankheiten wie Morbus Crohn und
rheumatoider Arthritis greift das Immunsystem das Körpergewebe
an. Wissenschaftlern des Weizman-Instituts ist es nun gelungen,
das Immunsystem von Mäusen auszutricksen und es auf ein Enzym
namens MMP9, einem der eigenen Spieler des Körpers im
autoimmunen Prozess, zu richten. Die Ergebnisse dieser
Forschungsarbeit wurden in der Fachzeitschrift Nature Medicine
veröffentlicht…
Anna Halprin:
Den
Atem sichtbar machen
Seit mehr als sieben Jahrzehnten stellt sich
die mittlerweile fast neunzigjährige Anna Halprin die Frage: Was
ist Tanz? Ihre Suche nach...
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