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Fußball, Cheder und Kaschrut:
Die vergessene jüdische Gemeinde von München-Feldmoching
Weder die örtliche Israelitische Kultusgemeinde
noch das Stadtarchiv oder das Jüdische Museum München wussten
bislang von der Existenz der jüdischen Gemeinde. Unterlagen in
diversen amerikanisch-jüdischen Archiven dokumentieren jedoch
zweifelsfrei die Anwesenheit von bis über 300 osteuropäischen
Juden im Münchner Norden. Die Ersten waren Überlebende aus den
Konzentrationslagern, wie etwa Max Ribstein und Hermann Selinger,
die sich schon Mitte Mai 1945 in Feldmoching ansiedelten. Im
Herbst 1945 registrierte man in München rund 2.500 jüdische
Displaced Persons (DPs)...
Margarete Mitscherlich (1917-2012):
Autobiografie und Lebenswerk einer Psychoanalytikerin
In dichter Weise entfaltet die 1917 in
Norddeutschland, nahe der dänischen Grenze geborene Mitscherlich
– beim Vortrag war sie 89 Jahre alt – im autobiografischen
Rückblick das Wechselgeflecht zwischen prägenden
Lebenserfahrungen und zeithistorischen Umständen...
Zwei Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler:
Förderpreise in Nordrhein-Westfalen
In Westfalen sind aktuell zwei Wettbewerbe
ausgeschrieben: von der Gesellschaft für historische Landeskunde
des westlichen Münsterlandes e.V. und dem Jüdischen Museum
Westfalen in Dorsten. Beide Wettbewerbe finden schon zum
wiederholten Male statt...
Filmtipp:
Als Sinti am Deutschen Eck
Der Filmtitel, Newo Ziro, ist zweisprachig,
aber die O-Töne fast nur deutsch – bis auf die Lieder, die auf
Romanes gesungen werden. Die besingen keine Lagerfeuerromantik:
Eine Frau verlässt in einem Lied ihren Mann und die Kinder...
Aufruf:
Solidarität mit Shahin Najafi
Einer Initiative des Grafikers Klaus Staeck,
des Komponisten Manos Tsangaris und des Schriftstellers Günter
Wallraff zur Unterstützung des vom Tode bedrohten iranischen
Musikers Shahin Najafi haben sich mehr als 50 namhafte
Künstlerinnen und Künstler als Erstunterzeichner angeschlossen…
Noch amol:
Das Stetele Belz
JEWDYSSEE crafts cultural history with party
rocking beats in a way that has never been attempted, the result
is a powerful balance of Yiddish melodies and club rhythms. It’s
a way of celebrating musical “yiddishkait”in the most vivid way…
Neidgeschrei:
Antisemitismus und Sexualität
So weit der Blick in die Vergangenheit auch schweift, er trifft
immer wieder auf die gleiche boshafte, mit allen Anzeichen
innerer Erregung vorgetragene und insgeheim, wie es oft scheint,
von glühendem Neid erhitzte Anklage an die Adresse der Juden,
die es einfach nicht lassen könnten, sich sexuell über Gebühr zu
vergnügen...
Schild Hamburg schlägt Jüdischen Jugendbund
Aurich mit 7:1:
Jüdischer
Sport während des Nationalsozialismus
Es war ein rabenschwarzer Tag für den Torwart
des Jüdischen Jugendbundes. Obwohl die „Auricher auf einige
ihrer besten Spieler verzichten mussten“, so erklärte ein
Journalist die deutliche Niederlage der Hausherrn, „waren sie im
Anfang dem Spiel der Hamburger gar nicht gewachsen“. Die
Hamburger waren mit der ersten Mannschaft sowie den Altherren zu
einem kleinen Turnier in die Provinz gekommen. Aurich schickte
seine erste Auswahl und die Reserve auf den Rasen...
Glotze an:
Mehr Fernsehtipps für den Juni
Vom 16. bis 30. Juni 2012...
"Hervorragender Kunstflieger":
Des Teufels General in Regensburg
Ernst Udet inspirierte Carl Zuckmayer zu
seinem antifaschistischem Bühnenstück „Des Teufels General“. In
Regensburg wurde 1953 eine Straße nach dem
Generalluftzeugmeister Udet benannt. Wer war der Namensgeber?…
Doku-Projekt:
Dringend gesucht
Filmemacherin sucht dringend für eine
TV Dokumentation im Auftrag des ZDF (info) nach Menschen, die
zum jüdischen Glauben konvertieren wollen…
Auch in Deutschland:
Rabbinerausbildung heute
Als Max
Grünewald 1957 über „The Modern Rabbi“ schrieb, wurde dies zu
einem Rückblick auf eine Entwicklung, der die Schoah ein jähes
Ende gemacht hatte: „The ,modern rabbi’, one of the more
representative features of Central European Jewry, appears on
the scene rather late. Not until the years following the First
World War were all the features assembled which allow us to deal
with them as a specific entitiy. His appearance, therefore, was
brief.“…
Flensburg:
Gemeinde mit viel Herzenswärme
Die Jüdische Gemeinde Flensburg ist die
“nördlichste” aber bei weitem nicht “kühlste” Gemeinde
Deutschlands...
Gemeinden:
Kräfte bündeln
Es ist doch immer so: Jeder findet die
Idee gut, doch an der Umsetzung scheitert es.So ist es zum
Beispiel mit der stärkeren Vernetzung der jüdischen Gemeinden.
Voneinander lernen, gemeinsame Probleme besprechen und Ideen
austauschen – das ist ein viel geäußerter Wunsch, der aber meist
unerfüllt bleibt…
Neidgeschrei:
Antisemitismus und Sexualität
Hier geht es um den aus sexuellem Neid
geborenen Anteil des Antisemitismus, ein Thema das nicht nur
zeigt, welche – manchmal tödliche – Macht Phantasien entwickeln
können, sondern auch vor Augen führt, wie sich in den
Feindbildern einer Gesellschaft deren Mentalität widerspiegelt…
Parteienverbot:
Rechtsextreme Parteien verbieten oder nicht?
Zu einer Demokratie gehören Randgruppen - und damit auch
Anhänger extremer Ansichten. Der Umgang mit Rechtsextremen in
Europa ist unterschiedlich. Parteiverbote sind umstritten...
Es ist eigentlich gar nicht schwer:
Starke Geste?
Zu früh gefreut hat sich nicht nur Dieter
Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland,
über die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes, anlässlich
der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine das
ehemalige Vernichtungslager Auschwitz zu besuchen…
Bayern:
Deggendorf in christlichen und jüdischen Nachschlagewerken
Deggendorf in Niederbayern hat in der
jüdischen Geschichte Bayerns und Deutschlands eine ganz
besondere Rolle gespielt, obwohl die Stadt lange Zeit klein und
unbedeutend war. Ein Judenpogrom aus dem 14. Jahrhunderts,
dessen mörderische Folgen sowie dessen schändliches Nachwirken
noch bis kurz vor Beginn des dritten Jahrtausends werden von
christlichen und von jüdischen Lexikonredaktionen
erwartungsgemäß höchst unterschiedlich wahrgenommen und
wiedergegeben…
Jeden ersten Mittwoch im Monat:
Filmabend in Köln
Am Mittwoch, den 6.6.2012 um 20:00, wird in
der Filmpalette Köln der wunderschöne Film „Die Wohnung“ (Hebr.
„Hadira“), der bereits mit mehreren Preise gewürdigt wurde,
gezeigt…
"Gläser":
Ausstellung von Micha Ullman in Berlin
Es geht um Geschichte, die nicht nur das
Vergangene meint sondern auch die Gegenwart, und die
gleichermaßen in die Zukunft weist: das Werk des israelischen
Künstlers Micha Ullman kreist um das Thema einer
gemeinschaftlichen Erinnerung. Die Mehrdeutigkeiten, die seine
Werke implizieren, legen Denkprozesse offen, die auf sehr
komplexe Weise lokale, politische, aber auch soziale Fragen
aufgreifen oder neu stellen...
5.-16- Juni:
18. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam
Konflikte und Komödien, Memoiren und
Visionen – vielgestaltig sind die Ausgangspunkte der filmischen
Darstellung jüdischer Lebenswelten im Programm des 18. Jüdischen
Filmfestivals – endlich volljährig! Dem „Jubiläum“ angemessen
präsentiert sich das Festival besonders umfangreich: 30 Filme,
sechs Spielstätten und viele Gäste…
Donnerstag in Leipzig 20:30h (ard):
Deutschland : Israel
Für Deutschlands National-Elf das letzte
Länderspiel vor der EM...
2:0
Hass auf Freiheit:
Beschämendes Schweigen
Die Todesdrohungen aus Teheran
gegen den Dichter und Sänger Shahin Najafi werden in Deutschland
ignoriert…
Wieder viel zu sehen:
Fernsehtipps für den Juni
Vom 01. bis 15. Juni 2012…
Baden-Württemberg:
Rassistischer Brandanschlag vor Gericht
Über ein Jahr nach dem rassistisch
motivierten Brandanschlag von Winterbach endet der Prozess gegen
zwei der Täter mit Haftstrafen…
"Jüdischer Bolschewismus", der
Nationalsozialismus und die Folgen:
"Leb’n soll der baliebter Chawer Stalin"
Was da vor mir liegt, im
Taschenbuchformat, aus angegilbtem, nicht ganz holzfreiem Papier
hergestellt, und soft gebunden, war einmal ein Produkt jener
Propagandaküche des Dritten Reiches, gedruckt bei der Berliner
Verlagsanstalt Otto Stollberg und herausgegeben von Georg
Leibbrandt...
1. bis 3. Juni:
Gemeindetag 2012 in Hamburg
Unter dem Motto "One people, one
community" lädt der Zentralrat der Juden in Deutschland
Mitglieder aller jüdischen Gemeinden Deutschlands sowie von
jüdischen Organisationen für das erste Juni-Wochenende zum
Gemeindetag 2012 nach Hamburg ein…
Donnerstag in Leipzig 20:30h (ard):
Deutschland : Israel
Für Deutschlands National-Elf das letzte
Länderspiel vor der EM...
2:0
Dieter Graumann:
Die
Gefühlskälte des IOC ist unangemessen
Vierzig Jahre nach der
Ermordung israelischer Sportler bei den olympischen
Sommerspielen in München verweigert das IOC eine Gedenkminute.
Doch damit entzieht sich das Komitee seiner Verantwortung…
Ein wegweisender Essay:
Judentum und Popkultur
Caspar Battegay liefert
den Beweis, dass Judentum “hipp” sein kann…
Schalom Chawer:
Zum
Tode von Arno Lustiger 1924 -2012
Kurz nach seinem 88.
Geburtstag verstarb gestern der Historiker und Publizist Arno
Lustiger...
Große Verdienste um die Rückkehr jüdischen Lebens:
Zum Tod von Arno Lustiger
Zum Tod von Arno
Lustiger sel. A. drückt der Zentralrat der Juden in Deutschland
sein tiefes Bedauern und den Angehörigen sein aufrichtiges
Mitgefühl aus…
Jetzt bewerben:
Freiwillige in sozialen Projekten
Für das Schuljahr 2012/2013
bietet die Kinder- und Jugend-Aliyah wieder interessierten
jungen Menschen, im Alter zwischen 18 und 27 Jahren die
Möglichkeit zu einem sozialen Jahr bzw. Praktikum im sozialen
Bereich, in einem ihrer Jugenddörfer in Israel…
Verzerrte Wahrnehmung:
Messerschmitt und Regensburg
Im Juni 1943 bedankte
sich der führende Rüstungsindustrielle Willy Messerschmitt bei
dem Kommandanten des Konzentrationslagers Dachau, Martin Weiß,
für das erstmalige Überlassen von über 2.700 KZ-Häftlingen.
Dadurch seien „beträchtliche Leistungssteigerungen“ in der
Produktion erzielt worden, er hoffe auf „immer engere
Zusammenarbeit“…
Es gibt viel zu feiern:
Bilderstrecke aus Berlin
Offizieller Empfang, Koscher Fest,
Lag baOmer und mehr...
Noch mehr neu macht der Mai:
Aktuelle Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Mai
2012…
Jüdisches Leben in Deutschland:
Neue Synagoge für Konstanz
Die Stadtverwaltung hat die Baugenehmigung für die geplante neue
Synagoge am Standort des ehemaligen Hotels Anker in der
Sigismundstraße 8 erteilt und damit den Weg geebnet für einen
symbolischen Spatenstich zum Bau des Gebäudes…
Wander-Ausstellung:
Masada liegt in Darmstadt
Die jüdische
Berufsfachschule „Masada“ bereitete nach der Schoa jüdische
Überlebende auf ein Leben in Palästina vor…
Gehen? oder Bleiben!:
Neubeginn nach der Katastrophe
Eindrucksvolle Ausstellung über
jüdisches Leben in Augsburg nach 1945…
Straßen von gestern:
Silvia Tennenbaum zu Gast in der Budge-Stiftung
Am Montag, dem 16. April, wurde
das Lesefest "Frankfurt liest ein Buch" in der Deutschen
Nationalbibliothek eröffnet. Drei Tage später war Silvia
Tennenbaum zu Gast in der Budge-Stiftung. Der Saal war bis auf
den letzten Platz besetzt. Neben Bewohnern waren auch viele
Gäste anwesend, denn die Stiftung war einer der Orte, wo Frau
Tennenbaum sich Fragen von Lesern stellte...
Sogenannter jiddischer Klezmer-Rap:
SoCalled in Duisburg
Der kanadische Musiker Socalled
kommt am Freitag, 11. Mai 2012 nach Duisburg in den Steinbruch.
Socalled veröffentlichte jüngst sein Album „Sleepover“, mit dem
er nun in Europa tourt. Socalled steht für den zeitgemäßen
Umgang mit traditionellen jiddischen Melodien und Rhythmen.
Socalleds Markenzeichen sind auf Hebräisch gerappte Reime. 2004
erhielt der den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der
Kategorie „Bestes World Music Album“. Das Konzert in Duisburg
ist eins von nur drei Deutschlandkonzerten...
Программа GRUNDTVIG:
Neues vom Verein "Würde im Alter"
"Достоинство
в старости" и Seniorenclub Bergmannsfeld/Hörsterfeld. СМИ и
междунардные контакты...
Machtvolles
Plädoyer:
Eine
Kabbala der Tiere
Hatte die Autorin in Eine tierische Liebe erste
Ansätze zu einer neuen, auf Verstehen und Mitgefühl basierenden
Tierpsychologie vorgelegt und diese in Tiere-Frauen-Seelenbilder
breiter ausgeführt, so nimmt das neue Buch von Hanna Rheinz
verstärkt den gesamt-gesellschaftlichen Aspekt der
Mensch-Tier-Beziehung kritisch den Blick...
Ausstellungs-Tipp Wiesbaden:
Jüdische Berufsfachschule Masada
Die Jüdische Berufsfachschule Masada wurde in den
Jahren 1947 und 1948 von Samuel Milek Batalion in Darmstadt
gegründet und geleitet. Das Ziel der Schule war es, den jungen
Holocaust-Überlebenden eine Ausbildung und neuen Lebenswillen zu
geben und sie auf ein zukünftiges Leben in Israel
vorzubereiten...
Nicht versäumen:
Israelischer Filmabend in Köln
Am Mittwoch, 2. Mai 2012 um 20.00 Uhr, wird in
der Filmpalette Köln der viel diskutierte und weiterhin sehr
aktuelle israelische Film „Das Leben wie von Agfa bezeugt“ (Hebr.:
„Hachaym lefi Agfa“) gezeigt…
Alles neu macht der Mai
Die neuen Fernsehtipps
Vom 1. bis 15. Mai 2012…
Jakob Henle:
Der Revolutionär der Pathologie
Wer ist denn der neue Mieter”, fragte die
Reinemachefrau Frau Hanke, als sie mit Frau Professor Hegel, der
Witwe des großen Philosophen, die Stube betrat…
Benedikt Stilling:
Ein Outsider der medizinischen Zunft
Wer heute von Marburg auf der Bahn nach
Treysa fährt, übersieht leicht Kirchhain, ein kleines
hessen-nassauisches Landstädtchen. Früher einmal, als es zu
Kurhessen gehörte, arztete hier vor mehr als hundert Jahren Dr.
Justi, ein gemütlicher Kreisphysikus….
Symposium zur Ausstellung:
Von der
Utopie in die Zukunft
100 Jahre nach der Gründung des ersten Kibbuz‘ in
Palästina/Israel gibt es angesichts gegenwärtiger Krisen eine neue Sehnsucht
nach solidarischen Idealgemeinschaften, wie sie die Kibbuz-Bewegung vorgelebt
hat. Im internationalen Kontext scheint das Modell Kibbuz lebendiger als je
zuvor zu sein. Vor diesem Hintergrund zieht das Symposium eine kritische Bilanz
des Wandels der Kibbuzim von der utopischen Gründungsgeschichte bis heute...
Medien im Fokus:
Zwischen
Popularisierungsbemühung, Vereinnahmung und Abwehr
Monika Halbinger untersucht die Berichterstattung über das
Jüdische in der „Zeit“, im „Spiegel“ und im „Stern“ von der Nachkriegszeit bis
zum Ende der ‚alten‘ Bundesrepublik und schließt damit ein Desiderat in der
zeitgeschichtlichen Forschung…
Zum 125. Geburtstag:
In Erinnerung an Siegfried
Ostrowski
Siegfried Ostrowski wurde am 13. April 1887 in eine
ostpreußische Kaufmannsfamilie hineingeboren. Nach der Schulausbildung studierte
er Medizin in Berlin. Nach seiner Approbation 1914 ließ sich Ostrowski zum
Chirurg ausbilden und arbeitete zunächst als Assistenzarzt am Städtischen
Krankenhaus Berlin-Moabit. Später übernahm er den Chefarztposten am Städtischen
Hospital Berlin-Buch beziehungsweise in Berlin-Mitte...
Voll grass:
Günter der Schreckliche
Stoppt mich, wenn ich diesen Witz schon
einmal erzählt habe…
"Es gibt israelische Kritik an Israels Politik genug":
Böll
– Grass nahegelegt
Zwei deutsche Literaturnobelpreisträger, zwei
unverwechselbare Charaktere, zwei Individuen, die trotz manch gemeinsamer Ideale
und Ziele in ihrer Beurteilung Israels und dessen Politik unterschiedlicher
nicht hätten sein können: Heinrich Böll und Günter Grass…
Rosen und Tomaten:
Günter Grass
mochte keine roten Rosen
Von Schriftstellern mag man mehr erwarten: mehr Reflektion,
Introspektion, angeeignetes historisch-familiäres Wissen, Zurückhaltung,
Einfühlungsvermögen. Vor allem: Eine Angemessenheit der Sprache, wenn man über
die komplexe, tragische Lebenssituation Israels schreibt. Von Trägern des
Literaturnobelpreises sollte man dies wirklich erwarten...
Portrait aus der Budge-Stiftung:
John Israel Gutman
Über den Dokumentarfilm “Die Alten und der Rabbi” bin ich auf
die Budge-Stiftung aufmerksam geworden. Ich war begeistert von der Atmosphäre in
der Stiftung und den sympathischen Protagonisten. Als Fotograf sah ich die
Möglichkeit in diese Lebenswelt einzutauchen und meine persönliche Sichtweise in
einer Reportage wiederzugeben…
Europ. Presseschau:
Grass
überzogen
Der israelische Innenminister Eli Jischai hat den deutschen
Nobelpreisträger Günter Grass am Sonntag mit einem Einreiseverbot nach Israel
belegt. Er begründete dies mit dem am Mittwoch veröffentlichten israelkritischen
Gedicht des Schriftstellers. Während einige Kommentatoren die Eskalation des
Streits bedauern, sehen andere im Einreiseverbot einen symbolischem Akt der
Entrüstung…
Das Rauschen im deutschen Blätterwald:
Einreiseverbot für Grass
Die Israelis haben wirklich andere Sorgen als Angst
vor dem Besuch eines 84 Jahre alten ehemaligen SS-Mannes, der sich nach
Jahrzehnten seiner Jugendsünden erinnert. Den treffendsten Kommentar dazu hat
der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Jigal Palmor, abgegeben: “Das
erscheint mir Quatsch, ich weiß nicht, wo das herkommt”...
Zur Reaktion auf Grass in Israel:
Das
Schweigen der Linken
Binyamin Netanyahu und Avigdor Lieberman
haben sehr gute Antworten auf Grass gegeben, doch niemand in der
Welt hört ihnen zu. Innenminister Eli Yishai hat aggressiv auf
Grass reagiert und damit Israel schweren politischen und
moralischen Schaden zugefügt. Doch wer überhaupt nicht reagiert
hat, ist die zionistische Linke...
Yoram Kaniuk:
"Grass hat ein Problem mit Juden"
Ich denke nicht, dass dieses Gedicht
irgendeine Bedeutung hat. Grass hatte schon immer problematische
Ansichten zu Israel und den Juden. Auch wenn andere seine
Bemerkungen als Antisemitismus bezeichnen – ich würde es nicht
so nennen. Es ist einfach nur so, dass er ein Problem mit Juden
hat...
"Moralisch schamvolle Gleichsetzung":
In
Israel ist Grass Chefsache
Der israelische Ministerpräsident Benjamin
Netanjahu hat zu dem Gedicht von Günter Grass eine offizielle
Presseerklärung veröffentlicht…
Was Deutschland tun könnte:
Die Bombe und der
Günter
„Hinter dem Ruf nach Frieden verschanzen sich die Mörder“,
hat Paul Spiegel, bis 2006 Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland,
erklärt. Zwar kündigt Teheran im Wochentakt Israels Vernichtung an. Falls der
jüdische Staat jedoch nicht freiwillig untergehen will, sondern sich zu
verteidigen droht, sei – so Günter Grass – der Weltfrieden in Gefahr…
Entscheiden Sie selbst:
Wer ist ein
"Antisemit"?
Wegen Günter Grass ist in Deutschland erneut eine
Antisemitismusdebatte entbrannt. Jüdische Kronzeugen von Henryk Broder bis Avi
Primor wurden befragt, ob Grass ein „Antisemit“ sei. Deren Ansichten fielen so
unterschiedlich aus wie die Interpretationen des Grass-Gedichts, von Iran,
Linken und Rechten hoch gelobt und von anderen als Hasspamphlet verurteilt…
Einreiseverbot:
Grass zur
„unerwünschten Person“ erklärt
Der israelische Innenminister (Schass-Partei) hat den
deutschen Dichter Günter Grass zur „unerwünschten Person in Israel“ erklärt. Die
Gedichte von Grass, so der Innenminister, schüren den Hass gegen den Staat und
das Volk Israel…
Das Positive daran:
Grass sei
gedankt
Die Aufregung in Deutschland und in Israel ist groß. Mit
seinem international veröffentlichten Gedicht hat der deutsche
Literaturnobelpreisträger Günther Grass ein geschmackloses, antisemitisches,
politisches Statement abgegeben, das allein der Sprecher der Bundesregierung als
„Kunstwerk“ empfindet und verbriefte „Freiheit der Kunst“ bestätigt…
Ralph Giordano:
Israel – der
Weltfeind Nr. 1?
Eine Antwort auf Günter Grass’ Poem…
Literarische Verwirrungen:
Günter Grass
dichtet gegen Israel
Als “aggressives Pamphlet der Agitation” bezeichnete Dieter
Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, ein Gedicht von
Günter Grass, das heute im Feuilleton der “Süddeutschen Zeitung” erschienen ist…
Weltkulturerbe der Menschheit:
Flamenco
Während sich der Flamenco als Neuzugang im
Weltkulturerbe der Menschheit sonnt, zieht Miguel Iven sechs frische Saiten auf
und macht sich an die Arbeit: souverän und unaufgeregt. So kennt man ihn auf der
Bühne, als liebenswerten und interessanten Gesprächspartner, als Freund…
Ein Antikriegsstück auf Tournee:
Tzaddhik
Trauerhallen, Atombunker und KZ-Außenlager: die Spielorte des
Stücks “Tzaddhik” sind so außergewöhnlich wie das Stück selbst…
Mit zweierlei Maß in Chemnitz:
"Arbeit
macht frei" Parolen bei Fußball-Spiel
Als im Februar der israelische Fußball-Spieler Itay Schechter
von den eigenen Fans des 1.FC Kaiserslautern u.a. als „Drecksjude“ antisemitisch
beleidigt wurde, reagierte die Fußball-Gemeinde und auch die Öffentlichkeit mit
Entsetzen…
Kinderbuch-Tipp:
Chaos zu
Pessach
Ein echter Lesespaß nicht nur für Kinder, der unverkrampft
und ohne Verklärung jüdisches Leben zeigt. Illustriert wird die turbulente
Geschichte wieder von dreidimensionalen Collagen der Künstlerin Anna Adam, die
das Buch auch zu einer wahren Augenfreude machen...
April April:
Die
neuen Fernsehtipps
Vom 1. bis 15. April 2012...
Jeden ersten Mittwoch im Monat:
Israelischer Filmabend in Köln
Haifa, im Juni 1979. Das Sabbatfest steht kurz bevor,
doch Viviane ist nicht nach feiern zumute: Nach zwanzig Ehejahren ist ihre
Beziehung mit ihrem Mann Eliahou nur mehr ein Scherbenhaufen. Die Ehepartner
wissen eigentlich, dass eine Scheidung für beide das Beste wäre...
Zum 75. Todestag:
Nathan Birnbaum (1864-1937)
1885 gab Nathan Birnbaum die erste jüdische nationale
Zeitschrift unter dem Titel "Selbstemanzipation" – in Anlehnung an Pinskers
"Autoemanzipation – heraus. Darin prägte Birnbaum den Begriff "Zionismus". 1893
erschien sein "Appell an die Guten und Edlen aller Nationen" unter dem Titel
"Die nationale Wiedergeburt des jüdischen Volkes als Mittel zur Lösung der
Judenfrage"...
Nathan Birnbaum:
Berliner Judenhaß
Die deutschen, namentlich die Berliner Juden, pflegen von der
wunderbaren Veränderung zu erzählen, die bei ihnen zu Hause bezüglich der
antisemitischen Bewegung vor sich gegangen sei. Noch vor wenigen Jahren der
Hauptsitz des rüdesten Antisemitismus, sei Berlin heute völlig pacificiert. Der
Antisemitismus in Berlin sei todt, mausetodt…
Kooperationsprojekt:
Neues aus der
Budge-Stiftung
Die Feier zur Eröffnung des Kooperationsprojektes Betreutes
Wohnen für jüdische Menschen mit Behinderung fand am 22. März im
Rosl-und-Paul-Arnsberg-Saal der Budge-Stiftung statt. Es ist ein deutschlandweit
einzigartiges Projekt, welches in Frankfurt durch die ZWST
(Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland) und den IB (Internationaler
Bund, Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V.) realisiert
wurde...
Mit dem unerwarteten Wahlsieg des SPD Kandidaten Peter
Feldmann hat Frankfurt a.M. erstmals seit 1933 und zum zweiten Mal überhaupt
einen jüdischen Bürgermeister. Der Ökonom und Politologe, der zuvor ein
Seniorenheim leitete, konnte bei der Stichwahl 57% Prozent der Stimmen erringen.
Wir sagen: Masal tov und beHazlacha!
Gegen jede Zweifel:
Yoram
Leicht und zart beschreibt Ulrike Kolb die Liebe und die Ehe
von Carla, einer Deutschen und Yoram, einem Israeli…
Jewrhythmics:
Oh,
wie schnell bin ich schon alt geworden
Kinderyoren – Live Performance with Jenya Fajerman…
Jubiläum:
50 Jahre
TRIBÜNE
Die in Frankfurt am Main erscheinende "TRIBÜNE. Zeitschrift
zum Verständnis des Judentums" vermag auf eine beeindruckende Geschichte zurück
zu blicken. Kürzlich erschien die 200. Ausgabe dieses Periodikums, zugleich das
50. Jahr ihres Bestehens…
Veranstaltungstipp:
Hellmut
Stern im Salon Exil
Zeitzeuge, Autor und Musiker, erzählt über sein Leben und
liest aus seiner Autobiographie "Saitensprünge. Erinnerungen eines
leidenschaftlichen Kosmopoliten"…
Nachbetrachtung:
Ein
glückliches Fest für Großvater und Enkelsohn
Der Jubilar wirkte beglückt – vom Beginn der "Baumfeier" an
bis zum Ende des literarisch-musikalischen Programms. Es war ein Geburtstagsfest
in großer, herzlicher Gemeinschaft von Familienmitgliedern, alten und jungen
Freunden, Wegbegleitern und Fremden, aus denen dann neue Zugehörige wurden. Im
Mittelpunkt: Der stille, bescheidene, aber Freude ausstrahlende Peter
Finkelgruen…
Tagung:
Die
jüdische Heimat in Westfalen
Über den Prozess der Verfolgung und Vernichtung der Juden in
Deutschland ist bereits viel erarbeitet worden, doch wenige Arbeiten
beschäftigten sich bisher mit dem Thema der Heimatverbundenheit von Juden. Dabei
sind Heimat und Heimatverständnis ein grundlegender Bestandteil der jüdischen
Kultur und Religion, so die weitverbreitete Vermutung…
Mehr zu sehen:
Neue
Fernsehtipps für den März
Vom 16. bis 31. März 2012...
Stille Revolution:
Tage der Liebe
„Keine Sorge. Ich bin an
Unannehmlichkeiten gewöhnt“ lässt Reza Hajatpour seine
Hauptfigur Darius Iqbal versichern. Und diese Unannehmlichkeiten
haben es in sich. Es sind die „Schatten der Erinnerung“, wie
auch der Untertitel des Romans lautet, an denen Iqbal zu
zerbrechen droht…
Buch-Tipp:
50
jüdische Künstler, die man kennen sollte
Um es gleich vorweg zu nehmen, die alte Frage
"Was ist jüdische Kunst?" kann Edward van Voolen mit seiner
Zusammenstellung nicht beantworten, aber das steht auch nicht in
seiner Absicht. Der Autor möchte vielmehr die "Bedeutung des
Judentums für 50 jüdische Künstler während der letzten 200 Jahre
beleuchten". Eine "jüdische Kunst" per se kann man schwer
fassen, dagegen erkennt man in den Auseinandersetzungen der
Künstler schnell den Kern der Sache, dass es nämlich ebenso
viele Formen "jüdischer Kunst" gibt wie jüdische Identitäten
selbst...
Willkommen:
Yakov Hadas-Handelsman als Botschafter akkreditiert
Der neue Botschafter des Staates Israel in
Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, hat am Freitag in einer
feierlichen Zeremonie im Schloss Bellevue Bundesratspräsident
Horst Seehofer sein Beglaubigungsschreiben überreicht...
Konstanz (I):
Torah, Tauchbad, Traditionen
Am Dienstag, 13. März 2012, um 18.30 Uhr laden
die Volkshochschule und die Israelitische Kultusgemeinde
Konstanz zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein, an der die
Besucher Gelegenheit haben, einen lebendigen Einblick in das
jüdische Leben vor Ort zu erhalten…
Konstanz (II):
Gemeinde für Fusion
Bei einer vom Vorstand der Israelitischen
Religionsgemeinschaft Baden K.d.ö.R. am Sonntag, den 4. März
2012, durchgeführten Abstimmung aller jüdischen Mitglieder der
IRG Baden im Raum Konstanz bestätigten über zwei Drittel der
Abstimmenden den Kurs der Religionsgemeinschaft und stimmten für
die Fusion…
Do
120, mily Petře, vše nejlepší:
Geburtstagsständchen von der Amsterdam Klezmer Band und anderen...
Masal tov:
Shanghai, Prag, Israel und Köln
Seit 50 Jahren lebt der deutsch-jüdische
Journalist und Schriftsteller Peter Finkelgruen in Köln – am 9. März
feiert er seinen 70. Geburtstag…
Eine Ansprache:
Ein Baum ist was Feines…
Lieber Peter, ich wünsche Dir im Namen unserer
Mitglieder und unseres Vorstands zu Deinem 70. Geburtstag alles
Gute, und ich persönlich hoffe, daß Du noch viele Jahre lang bei
bester Gesundheit fluchend ums Karree kurvst, auf der Suche nach
einem Parkplatz, aber hoffentlich auch ein bißchen stolz bist,
weil es der Baum Deines Großvaters ist, von dem die Vögel auf
Deinen Wagen herunterkacken...
Einladung, 9.3. in Köln:
Feierlichkeiten für Peter Finkelgruen
Baumpflanzung und literarisch-musikalischer Abend...
Ralph Giordano:
Für Peter Finkelgruen
Das Unbeheimatetsein sei das Charakteristische in
Deinem Leben, habe ich gelesen, ohne noch zu wissen, ob es von Dir
oder aus dem Munde oder der Feder eines andern kam. So beginnt eine
Odysee – mit Stationen wie Prag, Haifa, Freiburg, Köln, Bonn.
Studium der Politischen Wissenschaften, der Soziologie, Geschichte.
Und alles durchwirkt vom Bewusstwerden des Jüdischen in Dir, die
Seele Deines Daseins – und seine Tragik...
Von Shanghai über Prag und Israel nach
Köln:
Keine Heimat. Nirgends.
Als Kind einer jüdischen Flüchtlingsfamilie wurde
Peter Finkelgruen am 9.3.1942 in Shanghai geboren. Dorthin waren
seine Mutter Ernestine mit ihm geflohen. Sein Vater Hans Leo
Finkelgruen (1908 – 1943) war, in Folge der nationalsozialistischen
Verfolgung kurz Peters Geburt verstorben; Peter lernte ihn nie
kennen...
Eine Erzählung:
Der Bus war halb leer
Der Bus war halb leer. Es war früher Vormittag, kurz
vor neun Uhr. Die Frische des Morgens, die er an der Haltestelle des
Kibbuz vor weniger als einer Stunde gespürt hatte, war verflogen.
Die Sonne, am Himmel schnell hochgestiegen, hatte die Herrschaft
übernommen. Schwüle Hitze breitete sich im Bus aus. Die meisten
Fahrgäste wirkten wie in leichtem Dämmerschlaf. Der Junge auf einem
der Fenstersitze gleich hinter dem Ausstieg des Busses saß neben
einer älteren Frau, die, unpassend für Ort, Jahres- und Tageszeit,
eine Pelzjacke trug…
Unwille der deutschen Justiz:
Protokoll einer Scheidung
Kleine Festung Theresienstadt oder wie man Geisel
der Verhältnisse bleibt…
Geschickter und wehrhafter:
Damals – heute
Vor wenigen Wochen führte ich ein Gespräch im
Kreis jüdischer Freunde und Bekannter. Alle gehörten der sogenannten
zweiten Generation an. Sie waren nach 1945 geboren und sind von
Eltern erzogen worden, die ein Konzentrationslager, ein Getto oder
im Versteck überlebten, danach in Deutschland blieben oder später
nach Deutschland kamen. Gesprochen wurde über Empfindungen und
Wahrnehmungen im deutschen Herbst des Jahres 1992…
Existenz in drei Kontinenten:
Ein Hinterzimmer in Shanghai
Dies ist die Geschichte eines Menschen, den es
vielleicht nie gegeben hat. Er hat Spuren hinterlassen, dieser
Mensch, aber kein Grab…
Köln:
Freunde von gestern – und Feinde von heute
(oder was mich ein jüdischer Edelweißpirat lehrte)…
Zum 70. Geburtstag von Peter Finkelgruen:
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Gedichte von Getrud Seehaus
Damals noch...
Bericht der Ghostwriterin Jenny Hagedorn:
Zwei Kontaktlinsen
Oder Was auf den Ramblas in Barcelona geschah…
Sammy Speier:
Von der Pubertät zum Erwachsenendasein
Bericht einer Bewusstwerdung
Erinnerungen aus Jerusalem:
Aber der ist doch Jude
Befremdlich war ein Treffen mit einem Diplomaten der
deutschen Botschaft in Tel Aviv. Es liegt einige Jahre zurück. Die
Botschaft hatte bei Einladungen und Begegnungen mit deutschen
Korrespondenten beschlossen, zwischen »Entsandten« und
»Ortsansässigen« zu unterscheiden. Die Korrespondenten
protestierten. Während der Diskussion kam die Frage auf, wieso denn
Peter Finkelgruen, damals von der Deutschen Welle »entsandt«, ebenso
nachteilig behandelt wurde wie die »Ortsansässigen«. Aus dem
Diplomaten platzte heraus: »Aber der ist doch Jude«... |
Diskriminierung:
Homosexualität am Arbeitsplatz
Homophobe Diskriminierung haben mindestens
drei Viertel aller Schwulen und Lesben am eigenen Leib erfahren,
jeder Zehnte war sogar schon körperlicher Aggression ausgesetzt,
so eine Untersuchung der Universität Köln mit 2230 Befragten aus
dem Jahr 2007. Kein Wunder also, dass rund die Hälfte der
Homosexuellen ihr Schwul- oder Lesbischsein am Arbeitsplatz
nicht erwähnen…
Überfall in Stuttgart:
Hassverbrechen auch als solche benennen
Über einen rechtsextremen Vorfall berichtet
Christian Knuth in der Stuttgart / München Ausgabe des magazins
blu. Ziel war das “Goldener Heinrich” in Stuttgart, eine der
ältesten schwulen Kneipen der Republik…
Neonazis rüsten auf:
Bayrische Ermittler endlich aktiv
Wie in einem Bienenkorb ging`s letzten Freitag in
Niederbayern, der Oberpfalz und in der ehemals bayerischen Pfalz
zu: Am frühen Morgen schwärmten 1500 Polizisten zu einer
Großrazzia aus. Und was sie in 61 durchsuchten Gebäuden fanden,
ließ Bayerns CSU-Innenminister Joachim Herrmann, Staatsanwälten
und Polizisten die Haare zu Berge stehen. 200 sichergestellte
Waffen und andere verbotene Schlag- und Stichgegenstände
offenbarten: Die Neonazis rüsteten in der jüngeren Vergangenheit
kräftig auf…
Zeilsheim:
Eine jüdische Stadt in Frankfurt
Zwischen August 1945 und November 1948
bestand das Displaced Persons-Camp Zeilsheim in Frankfurt a.M.,
eines jener Lager, in denen die Alliierten die Überlebenden der
Schoa aus den Arbeits- und Konzentrationslagern unterbrachten.
Obwohl Zeilsheim eines der größeren und bedeutenden DP-Camps
war, gab es bisher keine umfassende Forschung und Dokumentation
dazu...
Besser spät als nie:
Fernsehtipps März (1)
Vom 01. bis 15. März 2012...
Jetzt bewerben:
Praktikumsplätze in der Knesset ausgeschrieben
Das israelische Parlament hat in Kooperation
mit der Hebräischen Universität Jerusalem zwei Plätze ein
dreimonatiges Praktikum für den Zeitraum vom 1.5. bis 31.7.2012
ausgeschrieben…
"Killerkommandos", "Agententrupps",
"Zauberwaffen" und ein "Talmud-Gebot":
Welches Problem hat der SPIEGEL mit Israel?
Dies sind aufregende Tage: Wird Iran
Atomwaffenmacht werden? Werden Israel und/oder die USA diesen
Alptraum verhindern? Haben Sanktionen noch eine Chance? Und –
wichtiger, denn je: Wird Deutschland, das die Sicherheit Israels
zum Bestandteil seiner Staatsräson erklärt, den jüdischen Staat
unterstützen?...
Kino-Tipp:
Der Champagner-Spion
Am Mittwoch, 7. März 2012, 20.00 Uhr wird in der
Filmpalette Köln der israelische Film „Der Champagner-Spion“
gezeigt…
Transit:
Zeitgenössischer Schmuck aus Israel
Die Ausstellung gibt einen Einblick in die
Besonderheiten im israelischen Schmuckschaffen und die
Unterschiedlichkeit zur mitteleuropäischen Schmuckszene. Es ist
das erste Mal, dass eine solche Überblicksschau in Deutschland
gezeigt wird. Dabei fällt auf, dass die politische Situation
auch im Schmuckbereich ein vorrangiges Thema für viele Künstler
ist...
10. März bis 9. April 2012:
Nira Pereg in der Kunsthalle Düsseldorf
In ihrer Videoarbeit „Kept Alive” (2009-10) und
der dazugehörigen Fotoserie führt Nira Pereg den größten und
stetig wachsenden Friedhof Jerusalems, den „Har HaMenuchot“
(Berg der Ruhenden), sowohl als Erinnerungsraum und
Arbeitsstätte, als auch als urbane Konzeption vor...
Offener Brief von SPME:
Warum verteidigen Sie das iranische Regime?
Offener Brief an die Professoren Altvater,
Birckenbach, Dürr, Fetscher, Grottian, Krippendorff, Narr und
Negt sowie an Bahman Nirumand und weitere Unterzeichner des
Aufrufs "Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden"…
Die Stimme der Menschen ist wichtig:
Israelkritik in Aachen
Gershon Baskin, prominenter Kolumnist der
„Jerusalem Post” und Vermittler bei der Freilassung des
israelischen Soldaten Gilat Shalit durch die Hamas, über Kritik
an Israels Umgang mit den Palästinensern… |