Auf ein Neues:
Fernsehtipps fürs neue Jahr
Vom 16. bis 30. September 2012…
"Wir sterben aus":
Einfach Esther
Zwei Jugendliche haben über die in
Hamburg-Eppendorf aufgewachsene Shoah-Überlebende Esther Bauer
einen Dok-Film gedreht...
"Meilenstein in der deutschen Wissenschaftsgeschichte":
200 Jahre für einen kleinen Erfolg
Vor 1933 erschwerte der Antisemitismus in
Deutschland die Bedingungen für die Wissenschaft des Judentums.
Das NS-Regime zerschlug die Rabbinerausbildung und die jüdischen
Studien. Nun könnte erstmals nach der Shoa jüdische Theologie an
einer deutschen Universität gelehrt werden…
Be'Teawon:
Das Buch der jüdischen Küche
Es ist kein Kochbuch mit Hochglanzbildern, das
sei vorausgeschickt. Und das ist auch gut so, denn es geht der
Autorin nicht um einige Bilderbuchmalzeiten, sondern vielmehr um
ein umfassendes Kompendium der jüdischen Ess- und
Kochgewohnheiten...
Altmark/Sachsen-Anhalt:
Der jüdische Friedhof in Tangermünde
Der Friedhof existiert seit ca. 1721 (oder
auch erst 1744) und wurde 1796, 1851, zuletzt 1907 erweitert. Er
diente den jüdischen Familien in Tangermünde bis 1936
ununterbrochen als Begräbnisstätte. Das begrünte Gelände liegt
außerhalb des Stadtkerns an der Magdeburger Straße 49 nahe eines
Wohngebietes. Es umfasst 600 qm und ist von einer 1,90 m hohen,
gut erhaltenen Backsteinmauer umgeben...
Not als Quelle kultureller Produktivität:
Jüdische Witze – und Lebenskunst
Der große Köln-Leverkusener Kabarettist Wilfried
Schmickler würde an dieser Stelle sagen: Kennen Sie den? "Im
Hotel fragt Grün den Blau: „Hast du ein Bad genommen?" Antwort:
"Wieso, fehlt eines?"…
13. September in Köln:
Feierliche Rabbinerordination
Die Absolventen, die in Köln ordiniert werden, sind Rabbiner
Daniel Fabian aus Ramat Gan/Israel, Rabbiner Jonathan Konits aus
Baltimore/USA, Rabbiner Reuven Konnik, gebürtig in der Ukraine
sowie Rabbiner Naftoly Surovtsev aus Weißrussland. Alle Rabbiner
leben seit Jahrzehnten in Deutschland oder sind hier
aufgewachsen...
Mittwoch:
Filmtipp Köln
Am Mittwoch 5.9.12 um 20:00 wird in der Filmpalette Köln der
Film „Life in Stills“ (Hebr. „Hazalmania“) gezeigt…
Dr. Richard Treitel:
Vom KZ Theresienstadt ins DP-Camp 7 Deggendorf
Letzter Teil der umfassenden Familiengeschichte…
Ganz frisch:
Fernsehtipps fürs ausklingende Jahr
Vom 01. bis 15. September 2012…
31. August:
Iranische Nacht im Salon Exil
Einige dieser Exil-Iranerinnen und -Iraner wollen wir nach ihrer
Sicht auf die derzeitige Lage in ihrer Heimat befragen. Einen
Abend lang, bis in die Nacht, wollen wir uns miteinander
unterhalten, um mehr über den Iran zu erfahren und unser
Bewusstsein für die dortigen Verhältnisse zu schärfen. Und wie
immer im SALON EXIL gehen wir auch der Frage nach, was das Exil
– vielen von ihnen ein seit mehreren Generationen vertrauter
Zustand – für sie bedeutet...
Europäischer Tag der jüdischen Kultur:
Auch in Konstanz
Am Sonntag, dem 2. September 2012, wird die Israelitische
Kultusgemeinde in Konstanz zum siebten Mal den „Europäischen Tag
der jüdischen Kultur“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz
und mit Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in
Deutschland ausrichten. Die Besucher haben Gelegenheit, aus
erster Hand jüdische Religion, jüdisches Brauchtum, die Synagoge
und heutiges jüdisches Leben vor Ort kennenzulernen…
Nächsten Sonntag:
Europäischer Tag der jüdischen Kultur in München
Wie seit vielen Jahren beteiligt sich die Israelitische
Kultusgemeinde in München auch dieses Jahr wieder am
Europäischen Tag der jüdischen Kultur, der jeweils am 1. Sonntag
im September in mehr als 30 europäischen Ländern begangen wird,
diesmal unter dem Motto „The Spirit of Jewish Humor“…
Dr. Richard Treitel:
Vom KZ Theresienstadt ins DP-Camp 7 Deggendorf
Teil V. der umfassenden Familiengeschichte
Treitel…
Zentralrat:
Ausbildung von Mohalim in Deutschland
"Der Zentralrat der Juden in Deutschland führt Gespräche mit dem
Hildesheimer’schen Rabbinerseminar zu Berlin und dem Abraham
Geiger Kolleg in der Absicht unter dem Dach der
Rabbinerausbildungsstätten künftig die Ausbildung von Mohalim
(jüdische Beschneider) in Deutschland zu institutionalisieren",
das erklärte der Vizepräsident und Kultusdezernent des
Zentralrats, Dr. Josef Schuster…
Bayreuth:
Verstummte Stimmen aus der Opernwelt
Eine traurige Reise in die dunkle deutsche Vergangenheit
vollzieht sich jenseits der Mauern des überfüllten Wagnerschen
Theaters. Auf dem „Grünen Hügel“ inmitten des mit Blumen bunt
verzierten Gartens erinnert eine Freiluftinstallation an die
vielen Musiker jüdischer Herkunft, die bei den Bayreuther
Festspielen mitwirken durften, bis sie dem gnadenlosen
Antisemitismus der Wagnerschen Dynastie zum Opfer fielen...
Antisemitismus und Rassismus in beiden deutschen Staaten:
Heilsames Gegengift gegen leichtfertigen Aufarbeitungsstolz
Die Amadeu-Antonio-Stiftung (Berlin) startet eine
Wanderausstellung mit dem Titel „Germany after 1945“ für ein
internationales Publikum…
Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen:
Das Wunder im Dünensand
Tel Aviv – Magie einer Metropole (Bilder,
Aquarelle, Collagen)…
Es ist soweit:
Mohel angezeigt
Die erste Anzeige wegen Körperverletzung infolge des Kölner
Beschneidungsurteils ist da. Betroffen ist Rabbiner David
Goldberg aus Hof…
Antisemitismus/Erfahrungen:
Tagung zu Spätfolgen der Shoah und Antisemitismus heute
Während die Forschungen zu Antisemitismus als gesellschaftlichem
Phänomen und seinen Auswirkungen umfassend sind, fehlt es
bisher an systematischen und umfassenden Untersuchungen der
verschiedenen subjektiven und intersubjektiven Erfahrungs- und
Verarbeitungsdimensionen. Die multiperspektivische
Herangehensweise dieser Tagung ist innovativ und eröffnet einen
Zugang zu einer in dieser Verschränkung bisher nicht
bearbeiteten Dimension von Antisemitismus...
Siegfried Bernfeld:
Die Menschheit ist nicht, sie soll erst werden
Die Menschheit ist nicht, sie soll erst werden. Sie ist die
vornehmste unserer Aufgaben. Auch manche der Ästhetischen
erkennen dies. Aber sie behaupten, einen Weg zu wissen, der zur
Erfüllung führt, ohne daß sie selber tätig werden müßten…
Aus den Ferien zurück:
Fernsehtipps für den August
Vom 16. bis 31. August 2012…
Am 24. Juni 2012:
Gad Beck
in Berlin gestorben
Gads Geschichte war die eines Lebenskünstlers, dem es mit Mut,
Frechheit, Esprit und einem Quentchen Glück gelungen ist, außer
sich selbst auch das Leben zahlreicher weiterer Juden zu retten…
Politik der Apokalypse:
Wie
Religion die Welt in die Krise stürzt
Mit dieser überraschenden These leitet John Gray seinen Abriss
moderner politischer Ideengeschichte ein. Gray führt überzeugend
aus, wie sehr sich islamische und christliche Fundamentalisten,
neoliberale Turbokapitalisten, die Jakobiner des späten 18.
Jahrhunderts, Sowjetkommunisten, Nationalsozialisten und die
ehem. US-Regierung unter G.W.Bush in ihren weltanschaulichen
Fundamenten gleichen…
Beschneidungsdebatte:
Vernunft und Toleranz sind gefragt
Vor 60 Jahren wurde ich beschnitten. Ich war acht Tage alt, der
Mohel reiste im Winter von ich-weiß-nicht-wo nach Ravensburg an.
Die Prozedur war vielleicht nicht besonders gesund; meine Mutter
berichtet, dass der Kinderarzt mir Penicillin verschreiben
musste. Ob das übertrieben war – wie mein Onkel mir später zu
verstehen gab – , lässt sich schwer beurteilen. Jedenfalls habe
ich danach gut gelebt, als Jude in Deutschland…
Neonazi-Abwehr:
Sage mir, mit wem du umgehst…!
Irgendwie haben die Deutschen es immer drauf, sich vor aller
Welt zu blamieren: Exakt vierzig Jahre nach der
palästinensischen Terroraktion auf die Olympischen Spiele in
München, die elf Sportler aus Israel, einen deutschen Polizisten
und fünf Attentäter das Leben kostete, ließen deutsche
Sportfunktionäre in London eine Ruderin im Frauen-Achter
antreten, die in engem Kontakt zu einem führenden Neonazi steht…
Ratlosigkeit in Niederbayern:
Wer stoppt die braune Neonaziflut?
Passiert war am vorigen Wochenende, dass zum zweiten Mal binnen
weniger Tage Neonazis in Passau aufmarschierten. Wieder wurden
sie von dem bundesweit bekannten und vorbestraften Martin Wiese
angeführt, der sich nach seiner Haftentlassung in Niederbayern
niedergelassen hat...
Das Haus der Kunst in München:
Geschichten im Konflikt
Ein in der untergehenden Sonne schimmerndes Netz eingehängt am
oberen Rand der Fassade soll an die Tarnnetze erinnern, die das
„Haus der Kunst“ ab 1942 vor den Bomben der Alliierten zu
bewahren hatten. Von oben zu sehen waren künstliche Baumkronen,
die als Fortsetzung vom Englischen Garten wirkten und die
Piloten in die Irre führen sollten. Die Installation stammt vom
Schweizer Konzeptkünstler Christian Philip Müller...
Für die Zuhause-Gebliebenen:
Ferien-Fernsehtipps
Vom 01. bis 15. August 2012...
Wie jeden ersten Mittwoch im Monat:
Filmabend in Köln
Oma & Bella ist ein Film über zwei
jüdische Frauen in Berlin und porträtiert ihre jahrzehntelange
Freundschaft: Die beiden teilen nicht nur eine außergewöhnliche
Geschichte, sondern halten diese mit Humor und guter jiddischer
Küche lebendig...
Zum Neunten Aw:
Der Rabbiner, der die Schlacht von Tannenberg gewann
Am 9.Aw des Jahres 1914 (allg.Zr) begann der
I.Weltkrieg. Rav Kupferstock war Rabbiner und Rosh Jeshiwa in
Warschau...
Deutsche Nationalbibliothek stur:
Jüdische
Zeitungen bleiben offline
Nun will das renommierte Leo Baeck Institut (LBI),
New York, aktiv werden. Nachdem sich der erste Ärger über die
„nicht nachvollziehbare“ Abschaltung gelegt hat, kündigte Renate
Evers, die Leiterin der LBI-Bibliothek an, zumindest die vom
Netz genommenen Jahrgänge 1934 bis 1950 der wichtigen
Exilzeitung AUFBAU über das LBI-Webportal zugänglich zu
machen...
Holocaust:
Die Bilanz der »materiellen Schoah« (4)
Seltsamerweise wurde – sechzig Jahre nach der
Befreiung von Auschwitz – immer noch keine umfassende
Untersuchung über die wirtschaftlichen Folgen der »Endlösung«
vorgelegt. Auch jüdische Historiker und Wissenschaftler, die
sich mit dieser Geschichte befassen, haben ihren ökonomischen
Aspekt kaum berührt…
67 Jahre nach dem Holocaust:
Der Krieg gegen die Opfer
Düsseldorfer Behörde verweigert der Witwe
eines Auschwitz-Überlebenden die Rente…
Theodor Herzl, vertont:
Müssen wir schon "raus"? – Und wohin?
… Oder können wir noch bleiben? – Und wie lange?…
Kleiner Hörtipp - jetzt im Podcast
Dossier Politik: Einmaliges Versagen? Die NSU Ermittlungsfehler
und die Lehren daraus. Geschredderte Akten, ahnungslose
Ermittler, überforderte Amtsleiter - Sind die Ermittlungspannenn
ein einmaliges Versagen?
Familienchronik:
Mair Treitel und seine Nachfahren
Die früher durch ihren Fleiß und die
juristischen Erfolge gut situierten Brüder Richard und Theodor
Treitel hatten nach ihrem Rauswurf aus der Rechtsanwaltskammer
im Jahr 1938 keine Einnahmen mehr und mussten sich
einschränken...
"Pleite-Griechen":
Spiel mit Feuer macht Empathie unmöglich
Griechen sind heute stets “Pleitegriechen”
oder “Feiergriechen” und ihr Land ist dem Verfall geweiht. Bis
2010 war Griechenland ein beliebtes Urlaubsziel, seine
Auswanderer galten als gut integriert…
JEWDYSSEE feiert:
The Yiddish Way of Life im 21. Jahrhundert!
Jewdyssee ist eine Band, aber gewiss keine
gewöhnliche. Denn sie macht nicht nur Musik, sie verfrachtet den
Zuhörer auf eine Abenteuerreise durch Raum und Zeit – durch
Vergangenheit und Zukunft, durch Tradition und Modernität, durch
Israel und Deutschland. Am 13. Juli 2012 erschien ihr erstes
Album „5773“…
Ricardas Tochter:
Leben zwischen Deutschland und Israel
Jutta Schwerin sorgte für Schlagzeilen, als
sie im Bundestag 1988 die Rede des damaligen
Bundestagspräsidenten Philipp Jenninger zum 50. Jahrestag der
Novemberpogrome 1938 unterbrach. In ihrer Autobiografie erzählt
sie von ihrer Kindheit in Israel und ihrem Leben in Deutschland…
Holocaust:
Wie viele Überlebende wurden entschädigt? (3)
Genau wissen wir es nicht. Es gibt nur
Schätzungen, und auch die sind umstritten. Während man in
Deutschland von »rund einer Million« spricht (bei einer
Gesamtzahl von 1,5 Millionen Antragstellern),7 zeigen unsere
Untersuchungen, dass diese Angaben übertrieben sind. Die
Deutschen haben zwei Zahlen addiert – 360.000 Rentenempfänger
und 650.0001 Empfänger einmaliger Entschädigungsleistungen. Da
die meisten Rentenempfänger auch einmalige Entschädigungen
erhielten, wurden im Endeffekt nicht viel mehr als 650.000
Überlebende entschädigt…
Holocaustgedenken:
Was gesagt werden muss
Vortrag von Prof. Yehuda Blum am
05.07.2012 in der Universität Freiburg...
Urheberrechtliche Bedenken:
"Absurd, irreführend und unbegründet"
Das klammheimliche Abschalten der beiden
digitalisierten Zeitschriftenbestände „Exilpresse“ und „Jüdische
Periodika in NS-Deutschland“ hat fassungsloses Kopfschütteln und
heftigen Protest bei Historikern, Bibliothekaren und
Journalisten ausgelöst. Wie berichtet, hat die Deutsche
Nationalbibliothek (DNB) kürzlich diese wichtigen und
einzigartigen Quellen aus „rechtlichen Gründen“ vom Netz
genommen....
Vorauseilender Gehorsam:
Deutsche Nationalbibliothek blendet jüdische Geschichte aus
Digitalisierte jüdische Zeitungen aus
NS-Deutschland und deutschsprachige Exilpresse vom Netz
genommen…
Holocaust:
Wie viel bezahlten die Deutschen den Überlebenden? (2)
Auch wenn der Eindruck entsteht, es
handle sich um horrende Summen, sind sie doch für die deutsche Wirtschaft nie
eine wirkliche Belastung gewesen. Im Zuge des »Wirtschaftswunders« fielen sie
immer weniger ins Gewicht…
Holocaust:
Die Entschädigung der Überlebenden (Fakten 1)
Zwei von drei Überlebenden haben nie eine Entschädigung
erhalten. Nur ein winziger Teil der jüdischen Vermögensverluste
wurde kompensiert. Trotzdem gilt Deutschlands “Wiedergutmachung”
als beispielhaft. Raul Teitelbaum nennt Zahlen und Fakten und
beschreibt Verzweiflung und Verbitterung, die die Beschäftigung
mit diesem Thema mit sich bringt. Wollen Sie sich das antun?… |
Für die verregneten Sommertage:
Fernsehtipps für den Juli
Vom 16. bis 31. Juli 2012...
Ein paar Vorschläge:
Beschneidung für die Kirche
Die Sylvesterfeiern mit Champagner und Feuerwerk
sollten umgehend verboten werden. Denn gefeiert wird da die
Beschneidung und „Aufnahme in den Bund Abrahams“ des Heilands am
achten Tag nach seiner Geburt. Die Zeremonie symbolisiert auch
die „Menschwerdung“...
Zentralrat der Juden in Deutschland:
Zum
Thema Beschneidung
Das Thema Beschneidung wird in Deutschland noch
immer diskutiert. Auslöser der Debatte ist das Urteil des Kölner
Landgerichts vom 07.05.2012 (Az. 151 Ns 169/11). Der Zentralrat
der Juden in Deutschland hat sich in der Debatte eindeutig
geäußert: Das Beschneidungsgebot am achten Tag ist für das
Judentum elementar und konstitutiv und deshalb schlicht nicht
verhandelbar…
Sexualität und Antisemitismus:
Tiefenpsychologische Deutungsversuche
Der Verdacht, daß aus den Beschimpfungen der
Juden das Bedürfnis der Verfasser spreche, selbst das zu tun,
was sie den Juden ankreideten, ist auch heute noch unmittelbar
einleuchtend... |
Nachfahren in Europa, Israel und Amerika:
Dr. Richard Treitel und seine ansehnliche Familie
Teil 3 der Familiengeschichte...
Dr. Richard Treitel:
Jurist, Politiker und Journalist
Das Ergebnis seiner juristischen Fähigkeiten
wirkte überall dort im Deutschen Reich, wo Theater gespielt,
Opern oder Operetten aufgeführt wurden. Und wenn heute deutsche
Bühnenstars ihre Gagenabrechnungen, Bühnenarbeiter, Regisseure,
Chorsänger, Garderobieren, Kartenabreißer und Platzanweiser ihre
monatlichen Gehaltszettel anschauen, müssten sie stets dankbar
des Dr. Richard Treitel gedenken…
Dem Massenmord entgangen:
Der
Berliner Dr. Richard Treitel
Weltgewandter Rechtsanwalt, Notar,
Schriftsteller und Journalist. Eine Spurensuche...
NSU-Skandal:
Die Geheimnisse des Geheimdienstes
Hat der Verfassungsschutz auch hinsichtlich
seiner Geschichte etwas zu vertuschen?…
Aus dem Leben gerissen:
Trauer um Meggie Jahn
Das Unfassbare lässt sich kaum in Worte fassen.
Wir können es nicht glauben und wollen es nicht akzeptieren:
Meggie Jahn lebt nicht mehr. Gestern hat Meggie auf dem Heimweg
einen Herzstillstand erlitten. Alle Versuche, sie zu beleben,
waren erfolglos...
Franz Karl Endres:
Beiträge zum deutschen Armenierbild
Der deutsche Nationalismus des 19. und 20.
Jahrhunderts kannte zahlreiche negativ konnotierte Vorstellungen
von anderen Völkern und Gruppen. Zu den traditionellen,
gleichsam in Fleisch und Blut übergegangenen, Hassprojektionen
vom Juden und dem „Zigeuner“ sowie vom „Erbfeind“, dem
Franzosen, kamen neue Feindbilder hinzu...
Elisa Klapheck:
Wie ich Rabbinerin wurde
Im Januar 2004 wird Elisa Klapheck in den USA
zur Rabbinerin geweiht. Bei der Zeremonie spricht sie bewusst
ein Gebet auf Deutsch. Viele der anwesenden Rabbiner beginnen zu
weinen – Deutsch ist immer noch eine Tabusprache!…
Herausforderung der kommenden Jahre:
Religiöse Inhalte des Judentums erschließen
Ich sehe eine Herausforderung der kommenden
Jahre darin, die religiösen Inhalte des Judentums so zu
erschließen, dass sie auch als eine religiös-säkulare
Geisteshaltung Juden und durchaus auch NichtJuden ansprechen…
Iwan Bloch:
Sexualpsychologie und aufrechter Gang
Als Iwan Bloch 1922 im Alter von nur 50 Jahren in Berlin starb,
hinterließ er seiner Stadt, seinem Land und der Welt eine
hoffnungsvolle geistige Tochter – die 1907 von ihm konzipierte
und so benannte “Sexualwissenschaft”. Zwar hatte sie ihre
Kinderkrankheiten bereits überwunden und zeigte auch schon erste
Anzeichen...
Filmabend:
Die
vergessenen Kinder von Strüth
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs
organisierten zionistische Gruppen von Osteuropa aus
Kindertransporte nach Palästina. Auf ihrer Reise strandeten über
300 meist ungarische Waisenkinder im Frühjahr 1946 in
Mittelfranken. Sie fanden für knapp zwei Jahre Zuflucht in der
ehemaligen Lungenheilanstalt Strüth bei Ansbach, die so zum
ersten jüdischen Kinderheim im besetzten Nachkriegsdeutschland
wurde...
Gesetzesantrag:
Strafverschärfung für rassistische Motivation
Nach der Zustimmung des Bundesrates zu einem
Gesetzesentwurf, der eine Ergänzung des Strafgesetzbuch durch
die Aufnahme menschenverachtender Tatmotive als besondere
Umstände der Strafzumessung vorsieht, appellierte nun Stephan J.
Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in
Deutschland, an Bundesjustizministerin
Leutheusser-Schnarrenberger, dieser Ergänzung zuzustimmen und
sie zu unterstützen…
Buchvorstellung am 10. Juli:
Da ihnen
doch die Freiheit so viel bedeutet!
Das neue Jahrbuch des Nürnberger Instituts
für NS-Forschung und jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts
widmet sich dem Schwerpunktthema: Gesundheit, medizinische
Versorgung und Rehabilitation…
Lese-Tipp:
Jüdische Identitäten in Deutschland nach dem Holocaust
Das in der der Fachzeitschrift Psychoanalyse
erschienene Themenheft ist eine sehr gelungene Mischung mit
zumeist weniger bekannten Autoren zu bekannten Themen, die so
eine neue Perspektive gewinnen…
Eine autobiografische Erzählung:
Von rosa Kaninchen
Ramona Ambs, in Heidelberg lebende jüdische
Schriftstellerin, erinnert sich in ihrer autobiographischen
Erzählung „Von rosa Kaninchen“ daran, wie die Erfahrungen des
Holocaust auch Generationen später noch präsent sind und den
Alltag der Nachgeborenen prägen...
Identität:
Speziell "Jüdische Identität"
Der 1923 in Berlin geborene, heute in der
Schweiz lebende jüdische Psychoanalytiker Arno Gruen, Verfasser
zahlreicher psychoanalytischer Grundlagenwerke, hat soeben einen
lesenswerten autobiografisch getönten Beitrag vorgelegt…
Ausstellung im Jüdischen Museum München:
Von ganz weit weg
Einwanderer aus der Sowjetunion und ihren
Nachfolgestaaten sind unserem Aufruf gefolgt, ihre
osteuropäisch-jüdischen Erinnerungswelten der Öffentlichkeit
vorzustellen. 23 heutige Münchnerinnen und Münchner verbanden
ein aus der früheren Heimat mitgebrachtes Objekt mit häufig sehr
persönlichen Erinnerungen...
Zum 110. Geburtstag:
Bernhard
Neumann
Bernhard Neumann wurde am 9. Juli 1902 in
Berlin geboren. Nach seinem Medizinstudium in Berlin, Wien und
Freiburg spezialisierte er sich am Berliner Klinikum Am Urban
zum Chirurgen. Das Krankenhaus wurde kurz nach der
"Machtergreifung" von der SA übernommen. Die jüdischen und
politisch anders denkenden Mitarbeiter wurden aus dem Amt
vertrieben, Neumann musste die Klinik noch während seines
Dienstes umgehend verlassen...
Auszeichnung:
Bürgermeister von Haifa erhält Bundesverdienstkreuz
Yona Yahav, Bürgermeister von Haifa, der sich
jahrelang geweigert hatte, Deutschland wegen des Holocausts zu
besuchen, wird in Berlin eine der höchsten Auszeichnungen der
Bundesrepublik erhalten, wie am Montag bekannt gegeben wurde…
Zwei „ostjüdische“ Gelehrte über armenisch-jüdische
Berührungspunkte:
Julius Brutzkus und Isaak Markon
Armenier und Juden, wie häufig wurden sie bzw.
wurde ihr Schicksal miteinander verglichen. Wesentlich weniger
dürfte über das historische Verhältnis beider Kulturen
zueinander, über Gemeinsamkeiten wie über Gegensätze, bekannt
sein. Eine Gelegenheit die Nachschlagewerke zu befragen und
historische Erkenntnisse einmal solchen unserer Tage
gegenüberzustellen...
Filmabend in Köln:
Das Schwein von Gaza
Nach Stürmen gehen Fischern oft die
merkwürdigsten Dinge ins Netz. So auch Jafaar, der in Gaza sein
mageres Einkommen mit Fischfang bestreitet und ein Schwein aus
dem Meer zieht. Jafaar ist fest entschlossen, das unreine Wesen
sofort los zu werden, doch die UN weigert sich, ihm das Tier
abzukaufen...
Auf in den Sommer:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 01. bis 15. Juli 2012... |