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April - Mai 2013
JÜDISCHES LEBEN IN DEUTSCHLAND

In eigener Sache:
Zur Diskussion über das Wer, Wie und Was in den Kommentaren
Nachdem es immer wieder Rufe gibt, den einen oder anderen Kommentator zu sperren, bzw. offensichtlich der Wunsch besteht, dass die Kommentare stärker moderiert werden, hat sich an anderer Stelle dazu eine Diskussion entsponnen, die hoffentlich dazu beitragen kann, dass sich einiges ändern wird...

Noch ein paar mehr:
Die restlichen Mai-Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Mai 2013...

Nach Festnahme von Hans Lipschis:
"Es darf keinen Schlussstrich geben"
Knobloch begrüßt Festnahme mutmaßlichen früheren KZ-Aufsehers...

Auszeichnung in München:
Holocaust-Überlebender Hugo Höllenreiner geehrt
Hugo Höllenreiner wurde vom Verein Österreichischer Auslandsdienst für sein Lebenswerk, das er seit über 20 Jahren dem aktiven Wachhalten der Erinnerung an die Leiden der Sinti und Roma widmet, ausgewählt. „Ich kämpfe dafür, dass sich dieser grauenhafte Teil unserer Geschichte nicht mehr wiederholt und bin über diese Anerkennung mehr als überwältigt“, sagte er nach der Überreichung der Urkunde...

14.Mai 1948:
Israeltag 2013 in vielen Städten Deutschlands und weltweit
Die Schirmherrschaft übernehmen der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Dieter Graumann, und Botschafter Yakov Hadas-Handelsman…

Hamburg:
Avishai Cohen String Project
Avishai Cohen ist mit seinem „String Project” am 3. Mai bei den movimentos Festwochen und am 13. Mai in der Laeiszahlle in Hamburg zu Gast…

Mit lesenswertem Katalog:
Schwieriger Neuanfang im Land der Täter
Jüdisches Kulturmuseum Augsburg dokumentiert das jüdische Leben der 1950er und 60er Jahre…

Hamburg:
"Wo man Bücher verbrennt…"
Am 10. Mai jährt sich zum achtzigsten Mal die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten. Die von der "Deutschen Studentenschaft" reichsweit organisierte Aktion "Wider den undeutschen Geist" gipfelte in der öffentlich inszenierten Verbrennung von Büchern missliebiger Autoren. Die von dem Historiker und Publizisten Wilfried Weinke konzipierte Ausstellung zeigt die Vorgänge in Hamburg in Wort und Bild...

Am 2. Mai 1945 ermordete eine fränkische SS-Einheit 51 Zivilisten in einem italienischen Bergdorf:
Das Massaker von Avasinis
"Ein Soldat hat die Tür eingetreten und die Pistole auf mich gerichtet. Dann sagte er: ,Du bist ein Bandit, basta!‘ und schoss. Alles war voller Blut", berichtet Cesarino Ventorini überraschend sachlich. Dennoch spürt man, dass die Erinnerung an den 2. Mai 1945 für den damals Zwölfjährigen immer noch sehr schmerzhaft ist. "Krieg ist Krieg“, sagt er traurig und fügt verbittert hinzu: „Aber ich kann nicht verstehen, wenn Kinder, Frauen und Alte umgebracht werden, Menschen, die kein Feind sind!"...

Nicht nur in Deutschland:
Islam - eine Bedrohung?
Die Hälfte der Deutschen hält den Islam für eine Bedrohung. Das geht aus einer neuen „Religionsmonitor“ Bertelsmann-Studie hervor…

Café Ta’amon:
Geschichte in der Rehow haMelekh George
Golda Meir trank hier Kaffee, ebenso Shimon Peres: Das Ta´amon ist eines der ältesten Lokale Jerusalems. Und weltberühmt…

Musik:
Asaf Avidan und andere…
Im Mai und Juni ist der erfolgreiche israelische Sänger Asaf Avidan mit seiner Band auf Tour in Deutschland. Er ist nicht der einzige musikalische Israeli im Land…


Fernsehtipps:
Alles neu macht der Mai
Vom 01. bis 15. Mai 2013...

The Touré-Raichel Collective:
Desert Blues meets Middle East
Vieux Farka-Touré ist der legitime Nachfolger seines legendären Vaters Ali, der als Begründer des African Blues in die Annalen eingegangen ist. Vieux setzt in ebenso würdiger wie eigenständiger Weise das Werk seines Vaters fort, und mit Idan Raichel hat er dafür einen Partner gefunden, dem seinerseits die Fußstapfen von Ry Cooder nicht zu groß sind…

Israelischer Filmabend:
Restoration
Am Mittwoch, den 1. Mai, 20.00 Uhr wird in der Filmpalette der schöne israelische Film “Boker Tov Adon Fidelmn” („Restoration“ „Guten Morgen Herr Fidelman“) (OmEU) gezeigt…

Zentralratspräsident Dr. Graumann bei den "Heidelberger Hochschulreden":
"Optimismus, Stärke und Zukunft"
In seiner Ansprache gab Dr. Graumann einen Einblick in das aktuelle jüdische Leben hierzulande, das, wie er betonte, „trotz aller Herausforderungen, noch nie so sicher war wie heute”. Dennoch hätten Themen wie die „Beschneidungsdebatte” auch gezeigt, dass die jüdische Gemeinschaft ständigen Herausforderungen ausgesetzt sei...

Mitbegründer des Zentralrats und Kämpfer für Entschädigung:
Zum 100. Geburtstag von Norbert Wollheim
Er gehörte zu den Begründern des Zentralrats der Juden in Deutschland und setzte mit seiner Klage gegen die I. G. Farben für die Entschädigung der NS-Zwangsarbeiter einen Meilenstein: Heute vor 100 Jahren wurde Norbert Wollheim sel. A. geboren. Wir gedenken seiner in Anerkennung und Respekt! Norbert Wollheim, am 26. April 1913 in Berlin geboren, musste 1933 sein Jura-Studium abbrechen und ließ sich zum Schweißer ausbilden, eine Berufswahl, die ihm später das Leben rettete…

Musik:
Tanz in den Mai
Wenn Tel Aviv die Hauptstadt des Tanzes ist und Israel das Land mit der tanzfreudigsten Bevölkerung, dann ist kar, dass dazu auch Musik gespielt werden muss. Manchmal auch solche, zu der man garnicht tanzen mag…

Zum Büchner-Jahr:
Woyzeck aus Tel Aviv
Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden präsentiert das Cameri Theater Tel Aviv am Dienstag, den 14. Mai 2013, Georg Büchners „Woyzeck“ in der Inszenierung von Itay Tiran…

Filmland Israel:
Zaytoun u.a. in Deutschland
Aus dem Filmland Israel werden in den nächsten Wochen einige interessante und überraschende Filme, kürzere und längere, gezeigt und einige auch prämiert…

Jetzt online:
Filme engagierter Dokumentarfilmer aus Bayern
Die kostenlose Mediathek der MEDIENWERKSTATT bietet eine Auswahl von 80 Produktionen aus drei Jahrzehnten…

Die Rettung naht:
Die Vaterjuden
Nach jüdischem Gesetz ist Jude, wer eine jüdische Mutter hat. Wer „nur“ einen jüdischen Vater vorweisen kann – ist keiner. Das betrifft besonders Tausende Zuwanderer aus den ehemaligen Sowjetrepubliken. Von ihnen fand nur jeder Dritte den Weg in eine jüdische Gemeinde…

Synagoge Glockengasse:
Kölns vergessene Zier
Die Gesellschaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur in Köln hat 2012 die Schriftenreihe “Beiträge zur rheinisch-jüdischen Geschichte” herausgebracht…

Vaterland:
Jüdische Flieger im Ersten Weltkrieg
Dieses Buch handelt vom tragischen Nationalbewusstsein der Deutschen jüdischen Glaubens in den Jahrzehnten vor dem Dritten Reich. Das Thema ist nach wie vor aktuell, und zwar für Juden und für Deutsche gleichermaßen. Letztere sind dafür verantwortlich, dass dieses Kapitel der deutsch-jüdischen Geschichte nicht in Vergessenheit gerät: Es geht um die Zeit, in der deutsche Juden ebenso engagierte Patrioten waren wie die anderen Deutschen auch…

Jubeljung – begeisterungsfähig:
Eine Hommage des Exil-PENs an Ralph Giordano
Langjährige Freunde und Kollegen des Exil-PENs – einige hiervon sind im gleichen Alter wie Giordano (Georg Stefan Troller, Guy Stern, Günter Kunert) – , haben soeben einen kleinen, berührenden, erinnernden Band über ihren Kollegen zusammen gestellt. „Jubeljung begeisterungsfähig“ ist er betitelt – und diese Freude springt bei der Lektüre rasch auf den Leser über...

Jetzt auf DVD:
Jalda und Anna
Ein wunderbarer Film über zwei besondere Frauen und jüdisches Leben in Deutschland…

Frühlingshaft:
Die neuen Fernsehtipps
Vom 16. bis 30. April 2013...

 Prozessauftakt:
Die Hüterin des Rückzugsraums
Kommende Woche soll in München der Prozess gegen Beate Zschäpe beginnen. Viel ist an diesem Verfahren unberechenbar. Fest steht bisher nur die Ignoranz der staatlichen Behörden bezüglich der politischen Dimension des größten Terrorprozesses gegen Rechtsextreme in Deutschland…

"Armes, armes Deutschland":
Modern Volkszorn
Der Volkszorn schäumt. Zwar nicht auf den Straßen, sondern nur in den Kommentarspalten einiger Zeitungen und Magazine, dort allerdings schäumt er umso gewaltiger. Grund dafür sind die Meldungen über die Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt rund einer Million Euro an die Opfer der NSU-Verbrecher...

Feierstunde:
Rabbinerordination in Erfurt
In Erfurt werden am Mittwoch erstmals Rabbiner ordiniert. Alexander Nachama und Adrian Michael Schell sind Absolventen des liberalen Abraham Geiger Kollegs der Universität Potsdam. Die Ordinationsfeier findet in der Neuen Synagoge der Jüdischen Landesgemeinde statt…

Zwischen 15. April und 1. Mai:
Frühjahrsputz für 'Stolpersteine' in Hamburg
Die ersten Steine zur Erinnerung an NS-Opfer wurden vor nunmehr elf Jahren in Hamburg verlegt. Mit der Zeit verlieren diese Steine aber durch Umwelteinflüsse ihren ursprünglichen Glanz und sind dann kaum noch wahrzunehmen...

"Dem Diskurs verpflichtet":
Die Akademie und der Botschafter
Eine evangelische Bildungseinrichtung lädt Repräsentanten des iranischen Regimes in Deutschland zur Diskussion…

Zeilsheim:
Eine jüdische Stadt in Frankfurt
Im August 1945 entstand in Frankfurt am Main ein großes DP-Lager, mit „weit über 3.000“ größtenteils aus Osteuropa stammenden „jüdischen Männern, Frauen und Kindern“. Zeilsheim war nur als Übergangslösung gedacht; der allergrößte Teil der Überlebenden wollte nach Palästina auswandern, was ihnen wegen der restriktiven Einwanderungspolitik der britischen Mandatsregierung lange verunmöglicht wurde...

München:
4. Jüdische Filmtage
Zum bereits vierten Mal veranstaltet die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition e.V. die Jüdischen Filmtage München, die sich mittlerweile angesichts der positiven Resonanz von Publikum und Presse in der Landeshauptstadt etablieren konnten. Vom 16. bis 18. April 2013 werden dem Münchner Publikum cineastische Einblicke in aktuelles jüdisches Leben geboten, diesmal unter dem Fokus Israel…

Felix Theilhaber:
Ein engagierter deutscher Jude
Mein Vater, Felix A. Theilhaber, geboren 1884 in Bamberg, gestorben 1956 in Tel Aviv, Arzt, Schriftsteller und Soziologe, war von früh auf ein leidenschaftlicher Zionist. Er ließ sich bereits 1906 nach seinem ersten Universitätssemester, auf einem Schiff nach Palästina anheuern, um dort als Landarbeiter von Siedlung zu Siedlung zu wandern…

Charlotte Knobloch:
Zum Jom haSchoah
Der Gedenktag an die Opfer des Holocaust macht uns alle zu Botschaftern. Der Blick zurück auf dieses singuläre Verbrechen, das in seiner Grausamkeit, seiner Perfidie und seiner industriellen Planung und Durchführung einzigartig ist, erinnert jeden Menschen auf das Schmerzhafteste daran, wozu der Mensch imstande ist. Das ist die universelle, die zeitlose und generationsübergreifende Erkenntnis der Schoah. Eine Nation, eine Gesellschaft, ist immer auch eine Erinnerungsgemeinschaft…

Jetzt anmelden:
DIG-Studienreise nach Israel
Ein Schwerpunkt der Reise liegt auch auf der Zukunft des Landes: Welche Antworten findet Israel auf die wachsenden Umweltfragen und fehlenden Wasservorkommen in der Region? Wie funktioniert die Integration der noch immer aus zahlreichen Ländern kommenden Einwanderer? Und wie verändern der arabische Frühling und die neue politische Realität in den arabischen Nachbarländern die Zukunftsaussichten des Judenstaats? ...

Das Zentrum als Bedrohung:
Rechtsextremismus der Mitte
»Rechtsextremismus der Mitte – Eine sozialpsychologische Gegenwartsdiagnose« – der Titel zitiert die einflussreiche Formulierung Seymour Lipsets vom »Extremismus der Mitte«. Diese zunächst paradox anmutende Verbindung zweier Begriffe bringt einen Widerspruch in der Sache selbst zum Vorschein: Das gesellschaftliche Zentrum kann zur Bedrohung der bestehenden Gesellschaftsordnung werden…

Pinat haRefua
Scham und Innere Richter:
Rechtsextremismus der Mitte
Vor allem unter jüngeren Ost- und älteren Westdeutschen gibt es vermehrt rechtsextreme Einstellungen, fand die Arbeitsgruppe um Elmar Brähler, Johannes Kiess und Oliver Decker in einer Längsschnittstudie heraus, in der sie insgesamt 17.000 Menschen befragte…

GLBT:
Gesundheitsbewusstsein fördern
Kurz nachdem das Gesetz über bezahlbare Gesundheitsfürsorge (Affordable Care Act) erlassen wurde, bat Präsident Obama mich, Schritte aufzuzeigen, die das Gesundheitsministerium zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlergehens von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen (LGBT) Amerikanerinnen und Amerikanern unternehmen könnte. Ich bin stolz, zu Beginn der LGBT Health Awareness Week sagen zu können, dass wir…

Trauma und Sucht:
Die therapeutische Beziehung
Suchtkranke Menschen sind häufig traumatisiert. Hat die Drogenkarriere die traumatischen Erlebnisse nach sich gezogen oder hat der Patient sich vor seinem Trauma in die Abhängigkeit geflüchtet?…
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